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Geschrieben: 07. Dezember, 2005 in Haut-Haare-Nägel
 
 

Akne – Wenn die Haut rot gepunktet ist

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Mitesser und Pickel empfinden viele Menschen als stigmatisierend. Doch woher kommen die fiesen roten Pusteln? Die meisten Menschen bemerken Probleme mit Pickeln und Mitessen zum ersten Mal mit der Pubertät. Bei dem einen ist es extrem schlimm, bei dem anderen tut sich gar nichts. Sind einige Pickel im Gesicht oder am Oberkörper in der Pubertät normal, kann sich das Hautbild aber auch drastisch verschlimmern und mit entzündeten Pusteln krankhaft werden.

Wie kommt es aber zu einem Pickel? Aufgrund verstärkter Talgproduktion (Seborrhoe) und einer Verhornungsstörung im Ausgang des Haarbalges staut sich der Talg. Es bilden sich zunächst  Mitesser (Komedonen). Entzünden sich diese nun, entwickelt sich ein Pickel. Treten diese Pickel nun vermehrt und extrem schmerzhaft auf, spricht man von Akne. Man unterscheidet dabei verschiedene Formen der Akne. Die Akne Comedonica äußert sich durch eine Dominanz von Mitessern. Die Akne Papulopustulosa mischt Pickel und Mitesser.

Die Akne Conglobata ist die schlimmste Form und hat Mitesser, Pickel, Abszesse und Fisteln. Der Grund warum diese Probleme vor allem in der Pubertät gesteigert werden können, ist die vermehrte Produktion von Hormonen. Wirkliche Nachteile hat man bei Akne nicht. Es kann in besonders schweren Fällen aber zu einer Narbenbildung kommen. Meist sehen sich die Patienten auch dazu genötigt sich extrem heftig zu waschen, doch damit wird das Problem meist verschlimmert, da so der schützende Säuremantel der Haut abgewaschen wird. Das größte Problem, das Akne verursacht ist ein psychisches. Gerade in der Pubertät, die als Selbstfindungsphase dient, ist Aussehen sehr wichtig. Ist man von den Pickeln und Pusteln mehr oder weniger entstellt, kann es zu enormen seelischen Problemen kommen. Wie also behandeln? Akne kann durch Antibiotika, mittels Schälkuren und Hormonen (z. B. Östrogen) behandelt werden. Dermatologische Beratung ist in jeden Fall anzuraten.

Auch Aknenarben können nach Abheilen der Akne behandelt werden. In schweren Fällen können auch Medikamente eingesetzt werden, die eine Talgbildung dauerhaft unterdrücken. Diese Behandlung ist aber mit starken Nebenwirkungen verbunden. Ein großer Irrtum ist übrigens, dass die Ernährung Einfluss auf die Akne haben kann.

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