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Geschrieben: 16. Oktober, 2013 in Aktuelles | Sport & Bewegung
 
 

Aqua-Fitness – nicht nur für rüstige Rentner

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Viele mögen meinen, dass Aquafitness ausschließlich ein Sport für die ältere Generation sei. Schnell denkt man dabei an den rüstigen Opa oder die rüstige Oma, welche mit der Schwimmnundel im Wasser herum planscht, natürlich zu klassischer Musik. Doch ganz so ist es in der Realität nicht: Bekannte Sportler haben erkannt, dass sich beim Wassersport viele Kalorien verbrennen lassen und es mitunter sogar effektiver als Joggen ist.

Fotoquelle: 123RF

Früher wurde Aquafitness noch unter dem einfachen Begriff Wassergymnastik geführt. Natürlich hat man in der heutigen Zeit wesentlich mehr Ausrichtungen und Spezialisierungen im Bereich Wassersport. So zum Beispiel Aqua Fun, Aqua-Fit, Aquajogging, Aquaboxing oder Aquazumba. Es gibt also eine ganze Reihe „modern klingender Bezeichnungen“. In der Regel ähneln sich aber die unterschiedlichen Kurse in ihren Trainingselementen sehr stark. Experten sind sich zudem einer Meinung: Viele Sportarten, die an Land angeboten werden und stark im Trend liegen, werden oftmals einfach ins Wasser übertragen. Dabei muss man sich dessen jedoch bewusst sein, dass eine identische Übertragung meist gar nicht möglich ist. Deshalb werden viele Übungen entsprechend angepasst, sodass sie im Wasser durchführbar sind.

Richtig trainiert – bester Erfolg

Wer im Wasser richtig trainiert und die Kraft des Wassers ausnutzt, kann damit verschiedene Effekte erzielen. Wassersport dient nicht nur dem Aufbau von Muskeln und der Erhaltung der Fitness, sondern auch zur Prävention von Erkrankungen oder als Rehabilitation. Nicht zuletzt werden Stoffwechsel und das Herz-Kreislauf-System optimiert. Genutzt werden dabei stets die perfekten physikalischen Eigenschaften des Wassers. Zum Beispiel beeinflusst der Wasserdruck das Herz und die Gefäße positiv. Weiterhin wird der Herzschlag reduziert und die Leistung der Atmungsorgane erhöht. Der natürliche Auftrieb des Wassers wirkt sich wiederum äußerst gelenkschonend aus, denn der Mensch trägt so nur etwa 10 Prozent seines Körpergewichtes selbst. Durch den Widerstand des Wassers können Kursteilnehmer darüber hinaus Ausdauer und Muskelkraft ausbauen. Ein toller Nebeneffekt ist auch die Massagefunktion im Wasser. Jedoch sollte man diese nicht überschätzen – Zellulitis kann damit eindeutig nicht behoben werden.

Sportart: Aqua-Fitness – Idealer Sport für Jung & Alt

Wie man den positiven Eigenschaften schon entnehmen kann, ist Wassergymnastik und Co. ein wirklich guter Sportausgleich. Besonders Übergewichtige finden mit den Trainingseinheiten einen perfekten Fitnesseinstieg. Viele Übungen fallen im Wasser bedeutend leichter, als an Land und können so perfekt durchgeführt werden. Durch die Wärmeleitfähigkeit kann man sich zudem darüber freuen, dass mehr Kalorien dahin schmelzen, als an Land – dabei ist Schwitzen sogar ausgeschlossen. Die Frage des Wassersportes beschäftigt auch viele Nichtschwimmer. Ist es möglich an Kursen teilzunehmen, auch wenn man nicht schwimmen kann? Experten sind sich hier einig: Ja durchaus. Voraussetzung ist hier natürlich, dass der Kurs im flachen Wasser stattfindet und man somit den Boden fest unter den Füßen hat. Idealerweise liegt die Wasseroberfläche dabei zwischen Brust und Bauchnabel. Kurse, die mit Poolnudel oder anderen Auftriebshilfen im tieferen Wasserbereich stattfinden, sollte hingegen von Nichtschwimmern gemieden werden.

Es gibt natürlich auch Vorerkrankungen, die den Wassersport unmöglich machen oder dieser zumindest gemieden werden wollte. Hierzu zählt zum Beispiel ein vorausgegangener Herzinfarkt oder ein akuter Bandscheibenvorfall. Im Zweifelsfall sollte man sich immer vorab einen persönlichen Rat beim Arzt des Vertrauens einholen und mit dem Trainingsleiter über Unsicherheiten bezüglich vorausgegangener Erkrankungen sprechen.

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