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Gesundheitstipps - Arthrose

 Arthrose - Gegen den Gelenkschmerz kämpfen

Arthrose – Die neue Epidemie der westlichen Zivilisationen
Mit Bewegung und den richtigen Medikamenten gegen den Gelenkschmerz kämpfen.

Senta Berger will informieren und Mut machen

Mehr als 5 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an Arthrose. Diese Erkrankung der Gelenke ist die häufigste Ursache für Schmerzen im Gelenkbereich und entwickelt sich in ihrer Häufigkeit zu einer wahren Volkserkrankung der westlichen Zivilisation. Der schmerzhafte Abbau von Knorpelzellen in den Gelenken ist unheilbar. Allein die entstehenden Schmerzen können wirksam behandelt werden.

In allen Gelenken mit Knorpel kann eine Arthrose entstehen. Durch die Abnutzung  des Knorpelgewebes oder aber auch durch Knorpelverletzungen beginnt eine Arthroseerkrankung. Vor allem die stark belasteten Gelenke sind betroffen. Arthrosen können sowohl in der Wirbelsäule als auch in den Knien, der Hüfte und den Händen entstehen. Danach folgen in der Häufigkeit Fuß- und Zehgelenke, Schultern und Ellenbogen. Ein wichtiger Faktor, welcher die Arthrose begünstigt, ist Übergewicht. Schon die Reduzierung des Körpergewichtes um 5 Kilogramm kann sich sehr vorteilhaft auf das Arthrosegeschehen in den Gelenken auswirken. Weiterhin begünstigen Bewegungsmangel und damit zusammenhängend untrainierte Muskeln die Entstehung von Arthrose.  In vielen Fällen liegt bereits in der Familie eine erbliche Anlage zur Entwicklung von Arthrose vor.

Eine Gelenkarthrose entsteht durch die Abnahme der Elastizität des Knorpelgewebes. Mit dem Alter und unter starker Belastung erweicht das Gewebe und die Knorpelzellen sterben ab. Damit verliert der Knorpel seine puffernde Wirkung und der Druck auf die Gelenkflächen erhöht sich. An diesen Stellen führt der erhöhte Druck dazu, dass sich das Knochengewebe verdichtet. Fehlt der Knorpel komplett, reiben die Knochen aufeinander. Damit können Knochenwülste an den Belastungsstellen entstehen. Mit zunehmender Arthrose wird die Bewegungsfreiheit des Gelenkes immer weiter eingeschränkt. Eine völlige Steifigkeit des betroffenen Gelenkes kann die Folge sein.

Senta Berger beim Nordic Walking.
Senta Berger kann trotz Arthrose sportlich aktiv sein.

Erste Symptome für eine beginnende Arthrose sind Anlaufschwierigkeiten und aufkommende Bewegungsschmerzen. Viele Menschen kennen dies, wenn nach längerer Zeit von ihrem Schreibtisch aufstehen und nun kurzzeitige Gelenkschmerzen verspüren. Dieses gibt sich meist nach einigen Minuten. Sollten jedoch daraufhin Kraftlosigkeit und Kälteempfindlichkeit hinzukommen, ist dies eine deutliche Warnung. Belastungs- und Ermüdungsschmerzen  zeigen letztlich eine Arthrose des Gelenkes an. Ist der Gelenkknorpel bereits in einem fortgeschrittenen Stadium abgebaut, folgen auch Muskelschmerzen durch entstehende Verspannungen und Überbelastungen. In dieser Situation kann sich das Gelenk entzünden und Nachtschmerzen sind die Folge. Man spricht hier von einer „aktiven Arthrose“. Wenn das Knorpelgewebe vollständig abgebaut ist, kann es sogar zu Gelenkgeräuschen wie Reiben und Knirschen kommen.

Diese Schäden am Knorpelgewebe sind nicht revitalisierbar. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es noch nicht möglich, einen kaputten Knorpel zu ersetzten. Somit ist die Arthrose eines Gelenkes nicht heilbar. Allein die Symptome können behandelt werden, indem etwas gegen die Schmerzen getan wird.
Überraschenderweise ist in allen Stadien der Arthrose Bewegung eine sehr wirksame Maßnahme, um gegen den Abbau von Gelenkknorpel vorzugehen und somit die Arthrose zu stoppen. Denn durch die Bewegung wird der Stoffwechsel der Knorpelzellen aktiviert. Neue Gelenkschmiere kann so gebildet und in den Knorpel transportiert werden. Zusätzlich führt die gezielte Bewegung des Gelenkes zu einer Stärkung der umliegenden Muskulatur. Diese kann das angeschlagene Gelenk unterstützen und vor einer Überbelastung schützen. Zusätzlich zur Bewegung sind Schmerzmittel einzusetzen. Moderne Antirheumatika wirken hier schnell und lang anhaltend. Jedoch finden sich viele Betroffenen mit ihren Beschwerden ab, ohne sie ausreichend medikamentös behandeln zu lassen.

Eine bekannte Arthrose-Patientin ist die Schauspielerin Senta Berger. Sie leidet erblich bedingt unter einer Arthrose der Fingergelenke. „Ich war getroffen in meiner Eitelkeit, als ich die Diagnose erhielt“, so die sympathische Schirmherrin der Initiative Stark gegen den Schmerz. „Ich unterstütze die Initiative, damit Menschen mit Schmerzen ernst genommen werden und damit in Zukunft immer mehr Betroffene den Weg zurück in ein einigermaßen schmerzfreies, aktives Leben finden“, erklärt Senta Berger und fasst damit die Zielsetzung der Initiative zusammen. Denn wie neuste Studien zeigen, nützen nur sehr wenige Betroffene alle möglichen Therapiemittel aus. Frau Berger hält es für wichtig, dass sich Arthrose-Patienten nicht allein gelassen fühlen. Sie möchte gerade als Betroffene informieren und Mut machen, den Schmerz aktiv zu bekämpfen. Dabei betont sie vor allem die Bedeutung von Bewegung für die Arthrosebehandlung.

Mehr zu der Initiative „Stark gegen den Schmerz“ finden Sie im Internet unter: www.stark-gegen-schmerz.de



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