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Geschrieben: 28. September, 2009 in Atemwege
 
 

Arzneimittelvergiftung und Alkoholvergiftung

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Vergiftung – (Äthylalkohol)
Kinder sind durch Medikamente und durch Alkohol besonders gefährdet. Mehr als 50% aller behandlungsbedürftigen Vergiftungen im Kindesalter werden durch Medikamente verursacht. Arzneimittel sollten für Kinder stets unzugänglich aufbewahrt werden! Alkoholmissbrauch bei jugendlichen nimmt ständig zuBesonders gefährlich sind Herz-, Kreislaufmittel und Schlaf- und Beruhigungsmittel, aber auch rezeptfreie Präparate können zu gesundheitlichen Störungen führen.

Häufig werden die Medikamente zusammen mit Alkohol eingenommen, der die Wirkung verstärkt (suizidale Absichten). Es gibt verschieden stark wirksame Präparate, deren Resorptionsdauer unterschiedlich ist.

Symptome:

  • Bewusstseinsstörungen (Benommenheit, Bewusstlosigkeit, Schläfrigkeit)
  • Atem- Kreislaufstörungen
  • bei übermäßigen Alkoholgenuss Konzentrationsstörungen und herabgesetzte Geschicklichkeit Betrunkene sind in ihrer Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt und es kommt häufig zu Unfällen (z. B. am Steuer)

Maßnahmen:

  • bei Arzneimittelvergiftung: Mund von Medikamentenresten reinigen zum Erbrechen bringen (nur wenn der Betroffene bei Bewusstsein ist!)
  • viel Wasser trinken lassen
  • Behälter oder Ausscheidungen sicherstellen für den Rettungsdienst
  • Alkoholvergiftete können Begleitverletzungen aufweisen (Sturzgefahr), die oft nicht sofort erkennbar sind, da die Symptome durch die Wirkung des Alkohols überlagert sind oder Schmerzen betäubt werden

für beide Fälle gilt: Bewusstsein, Atmung, Puls kontrollieren bei Bewusstseinsstörungen oder Bewusstlosigkeit in stabile Seitenlage bringen – freie Atemwege sicherstellen Wiederbelebungsmaßnahmen bei Atem- Herzstillstand zum Arzt!

Dieselben Maßnahmen gelten auch bei Vergiftungen durch Tabak.

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