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Geschrieben: 08. Oktober, 2013 in Aktuelles | Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Ausgeruhte Kinder lernen besser

Ausgeruhte Kinder lernen besser
Ausgeruhte Kinder lernen besser
Mit der Einschulung ändert sich der Tagesablauf von Abc-Schützen und die Kleinen müssen sich erst an den neuen Rhythmus gewöhnen. Damit Erstklässler täglich neues Wissen aufnehmen können, darf der Schlaf nicht zu kurz kommen. Während Erwachsene mit sieben Stunden Schlaf pro Nacht auskommen, sollten Kinder im Alter von 7-9 Jahren cirka elf Stunden schlafen. Das Informations-Portal „fit für den Schulstart“ gibt sechs Tipps, die Eltern befolgen sollten, damit ihre Kinder morgens erholt aufstehen.

Kinder sind wissbegierig und können es kaum abwarten zur Schule zu gehen. Um die geistige Entwicklung zu unterstützen, muss auf ein gutes Schlafverhalten geachtet werden. Im Rahmen einer aktuellen Studie des University College London erforschten Wissenschaftler den Einfluss von geregelten Schlaf- und Ruhezeiten bei Kindern. Die Forscher fanden heraus, dass bereits Dreijährige unter Schlafentzug leiden können. Je länger dieser Zustand anhält, desto stärker wird die intellektuelle Entfaltung des Kindes eingeschränkt. Eine besondere Erkenntnis war außerdem, dass Mädchen im Alter von 7 Jahren bei Schlafmangel wesentlich schlechter lernen als Jungen. Vor allem beim Lesen, Zahlenverständnis und räumlichen Denken hatten die betroffenen Mädchen große Probleme.

Damit Kinder morgens ausgeschlafen und aufnahmebereit zur Schule gehen können, sollten Eltern die besten Voraussetzungen für ausreichenden und gesunden Schlaf schaffen. Wie wichtig Schlaf ist, wusste bereits der Philosoph Arthur Schopenhauer: „Schlaf ist für Menschen, was das Aufziehen für die Uhr“. Routiniertes Zubettgehen und kleine Schlaf-Rituale wie Gute-Nacht-Geschichten stimmen Kinder positiv auf die Nacht ein.

Mit den folgenden sechs Tipps stehen Kinder morgens ausgeschlafen auf und können aufgeweckt in den Schultag starten:

1. Damit Kinder nachts gut schlafen, sollte das Kinderzimmer dunkel, ruhig und nicht zu warm sein. Ein kleines Nachtlicht hilft gegen Angst vor möglichen Monstern unter dem Bett. Handys und Fernseher sollten nicht in der Nähe des Bettes platziert werden.

2. Rituale machen den Kindern das Zubettgehen leichter und stimmen sie auf die Schlaf-Phase ein. Kuscheln, gemeinsames Zähneputzen, Vorlesen und Singen helfen dabei, das Kind auf das Zubettgehen vorzubereiten.

3. Feste Schlafenszeiten helfen bei einem geregelten Tagesablauf und vermitteln Geborgenheit. Wenn sich Erstklässler schwer an die neuen Bedingungen gewöhnen, bietet sich das Führen eines Schlaftagebuchs an. Dort werden Wach- und Schlafzeiten notiert, um die Ursache der Müdigkeit zu ermitteln.

4. Nach Feng-Shui-Regeln sollte das Bett mit dem Kopfteil an einer Wand stehen und nicht auf eine Tür zeigen. Ein aufgeräumtes Zimmer schafft außerdem Ordnung und Klarheit.

5. Kinder, die ungerne ins Bett gehen, fühlen sich oft zu wenig eingebunden und möchten ernst genommen werden. Kann das Kind selbst entscheiden, welchen Schlafanzug es tragen und welches Buch es lesen möchte, steigt die Zufriedenheit und die Bereitschaft ins Bett zu gehen.

6. Auf Fernsehen, Computerspielen oder große Mahlzeiten direkt vor dem Schlafen sollte verzichtet werden, da es Kinder aufwühlt und sie somit Schwierigkeiten haben, sich zu entspannen und einzuschlafen.

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