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Geschrieben: 05. März, 2014 in Sport & Bewegung
 
 

Bewegung ist die gesunde Alternative zur Bequemlichkeit

Laufen, Fotoquelle: 123RF
Laufen, Fotoquelle: 123RF
Nicht jeder Mensch sieht Sport als wesentlichen Teil der Freizeitgestaltung an. Im Gegensatz zum passiven Sportkonsum kostet die aktive Ausübung viele Menschen ein hohes Maß an Überwindung. Dabei ist die persönliche Neigung zur Bewegungskultur durchaus vorhanden. Es besteht jedoch kaum ein Zweifel daran, dass das Verfolgen von Sportwettkämpfen mit weniger Anstrengung verbunden ist, als ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur.

Laufen, Fotoquelle: 123RF

Oft sind es gerade im Sitzen ausgeführte Tätigkeiten, die einen Bewegungsengpass beim Menschen verursachen. Trotz der Bewegungsknappheit unternimmt der Sportmuffel keine Handlungen und geht lieber den Weg des geringsten Widerstandes, obgleich er sich den denkbaren Folgen, die seine Gesundheit betreffen, voll bewusst ist. Nach Feierabend stehen nach eigenem Wunsch entspannte oder vergnügliche Tätigkeiten auf dem Programm. Die Macht der Bequemlichkeit treibt den Sportverweigerer zunehmend in einen Gewissenskonflikt. Doch wieso fällt es dem Menschen so schwer, sich selbst ins Gewissen zu reden? Menschen, die persönlichkeitsbedingt zur Bequemlichkeit neigen, verschaffen sich gerne einen Handlungsaufschub und geben ihrer inneren Stimme konsequent nach. Es ist die Rede vom inneren Schweinehund. Ein listiger Untermieter, der das eigene Gewissen verdrängt, mit besonderen Vorlieben frohlockt und folglich eine Willensschwäche nach der anderen produziert. Übrig bleiben Gewissensbisse, ungenügende Vitalität oder unerwünschte Pfunde, die leider nicht unsichtbar bleiben. Obwohl der innere Schweinehund unsere Selbstdisziplin auf eine harte Probe stellt, sieht er sich dennoch als wohlwollender Weggefährte, der im Grunde nur das Beste will. Dabei verhindert er im eigentlichen Sinne die Gesundheitsförderung, indem er vornehmlich in einem Moment des Umdenkens als Motivationsbremse fungiert. Die überwiegende Selbstveränderung zum sportlich aktiven Menschen geht also auf Kosten einer inneren Ursache, die man als Hindernis aus dem Weg räumen muss. Sportlicher Ehrgeiz entsteht aus einem Bedürfnis, das wir konkret spüren und willentlich umsetzen wollen. Die Zielerreichung setzt Selbstmotivation voraus und die Fähigkeit zur Überwindung derartiger Hindernisse, die sich durch den inneren Schweinehund aufbauen. Mit Spaß und Freude an körperlicher Aktivität halten Sie Ihre Motivation stabil und ihren inneren Schweinehund im Zaum. Für den richtigen Start sollten langjährige Sportverweigerer zunächst einen ärztlichen Sportcheck in Anspruch nehmen, um eine sichere Grundlage für zukünftige körperliche Aktivität zu bekommen. Bei der Auswahl kommt es nicht auf eine bestimmte Sportdisziplin an, der Schwerpunkt liegt bei der Bereitschaft zur Bewegung. Der innere Schweinehund unterliegt der Selbstmotivation des Sportwilligen, wenn er aus eigenem Antrieb konsequent an seinem sportlichen Ehrgeiz festhält. Der Erlebnisgehalt, der sich daraus ergibt, ist lohnenswert. Einer der wohltuenden Vorzüge, der aus der körperlichen Aktivität hervorgeht, ist ein gesunder Stoffwechsel.

Gesunde Übungen zum Muskelaufbau

Sind für den Organismus ein Gewinn, der Körper und Geist stärkt und neue Wertvorstellungen schafft, die alte, willentlich ausgeführte Handlungsmuster ablegen. Gesund Sport treiben setzt eine sinnvolle Bewegung und kontrollierte Trainingsintensität voraus, weil sonst leicht Überlastungsschäden an Muskeln und Gelenken entstehen können. Außerdem ist die Gefahr einer Überforderungssituation gegeben, die für Neusportlinge nicht nur einen sportlichen, sondern auch einen emotionalen Tiefpunkt hervorrufen kann. Für den inneren Schweinehund ein Grund zur Vorfreude, denn er startet mit den üblichen Versuchungen eine Annäherung, um die alten Gewohnheiten auf das Neue zu beleben. Der generelle Vorsatz, das bequeme Sofa gegen eine gesunde Aktivität einzutauschen, hat sich in dieser Gedankenphase schnell verflüchtigt. Bewegung ist eine gesunde Lebensführung, hinter der sich gesundheitliche Werte verbergen und wer diese einmal erkennt, hat einen großen Schritt für Körper und Geist nach vorne getan und somit den inneren Schweinehund im Griff.

Zusammenfassend, wie bezwinge ich den inneren Schweinehund, welche Vorteile erlange ich für Körper und Geist?

Stopp dem inneren Schweinehund

  • Selbstwahrnehmung der Gedanken, kontrolliere Sie
  • Konzentriere dich auf dein Bedürfnis, verdränge es nicht
  • Der eigene Antrieb ist wichtig, Selbstmotivation
  • Bewegung soll Spaß machen und nicht nur aus Gründen der Vernunft geschehen.
  • Erkenne den Sinn, der hinter Bewegung steckt
  • Profitiere von den positiven körperlichen Veränderungen
  • Gib alten Gewohnheiten keine Chance, sag bei Rückfällen Stopp
  • Bewahre deine Selbstdisziplin und bleibe souverän dabei

Vorteile für den Körper

  • Stärkere Muskelkraft
  • Die Dynamik der Muskulatur nimmt zu
  • Die Beweglichkeit der Gelenke verbessert sich
  • Steigerung der allgemeinen Ausdauer
  • Verbesserte Immunität
  • Fördert einen gesunden Stoffwechsel

Vorteile für den Geist

  • Mehr Lebensfreude
  • Erhält Disziplin
  • Erhöht Selbstwertgefühl
  • Fördert Wohlbefinden
  • Schafft neue Wertvorstellungen
  • Fördert Geselligkeit

Ein Beitrag von Anja Junghans-Demtröder

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