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Geschrieben: 26. Februar, 2013 in Lifestyle | Sport & Bewegung
 
 

BMX-Biking als Freizeitsport – gesundheitsförderlich oder halsbrecherisch?

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Fahrradwege, Leinpfade und befestigte Straßen sind für einen gemütlichen Radausflug am Wochenende natürlich sehr angenehm und führen nicht selten an einladenden Biergärten vorbei. Allerdings sehnt sich nicht jeder Fahrradfahrer nach asphaltierten Wegen und möchte die Welt lieber auf Huckelpisten, Waldwegen und Funparks erkunden. Das BMX-Biking gewinnt an Beliebtheit, doch mit dieser steigt auch das Risiko.

Image credit: alextan8 / 123RF Stock Foto

Die Gefährlichkeit des Bikings

Es mag für Laien unglaublich erscheinen, doch der BMX-Sport ist nicht mit erheblich höheren Risiken belastet, als das gängige Fahrradfahren. Das liegt mitunter an der besseren Ausrüstung. Wer sich mit einem üblichen Hollandrad ins offene Gelände traut, begeht sicherlich ein Himmelfahrtskommando. BMX-Räder hingegen besitzen einen wesentlich stabileren Rahmen, profilstarke Reifen und stärkere Bremsen, die das Bike selbst auf unebenen Wegen zum sicheren Halt bringen. Die größte Gefahr schließen BMX-Biker ohnehin aus. Die aufregende Radtour findet so gut wie nie auf verkehrsreichen Straßen, sondern in Wäldern, in Funparks und auf speziellen Pisten statt. Schwere Unfälle mit Autos werden also direkt ausgeschlossen, sodass diese Verletzungen schon entfallen.

Gute Ausrüstung ist Pflicht

Ein BMX-Biker sollte grundsätzlich nicht ohne eine geeignete Ausrüstung starten. Zu dieser zählen das spezielle, auf die Anforderungen ausgelegte Bike und die persönliche Schutzausrüstung. Ohne einen Sturzhelm, Knieschoner und Ellbogenschützer kann ein Sturz bei hoher Geschwindigkeit zu schweren Verletzungen führen. Wer ganz sicher gehen möchte, kann das Outfit noch mit Schutzwesten vervollständigen. Diese sind gerade jugendlichen Fahrern zu empfehlen. Fahrradsicherheitswesten mit einem festen Rückenprotektor bieten einen guten Schutz, der sogar noch erhöht werden kann. Die für den Militaryreitsport ausgelegten Schutzwesten schützen den Brustkorb und die Wirbelsäule sogar bei Stürzen auf Baumstämmen. Auch die Auswahl des Bikes sollte wohlüberlegt sein.

Mit Kopf und Verstand

Jeder Sport kann übertrieben werden und somit eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Geübte Radfahrer, die mit Kopf und Verstand Pisten zuerst antesten und erst nach einiger Zeit mit höherer Geschwindigkeit fahren, umgehen diverse Risiken. Zudem nutzen BMX-Biker viel häufiger die gängigen Schutzausrüstungen als gewöhnliche Fahrradfahrer und leben in dieser Hinsicht deutlich sicherer.

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