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Geschrieben: 26. Juli, 2012 in Brustkrebs
 
 

Leben mit der Diagnose Brustkrebs

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Bei der Diagnose Brustkrebs hat die Medizin in den letzten drei Jahrzehnten eine sehr positive Entwicklung genommen. Noch in den 70er Jahren war es nach der Diagnose Brustkrebs Gang und Gebe, als Brustkrebstherapie die gesamte Brust zu amputieren. Die Medizin ging davon aus, dass dies die einzige Brustkrebstherapie sei, die eine vollständige Neutralisierung der Krebszellen zur Folge hat.


In den folgenden Jahrzehnten aber änderte sich die Ansicht betreffend diese Brustkrebstherapie. Doch auch heute noch stellt die Operation die beste Methode da, um sicherzugehen den Großteil der Metastasen zu entfernen. Allerdings ermöglichen zusätzliche Brustkrebstherapien, zu operieren, ohne die gesamte Brust amputieren zu müssen. So spielt die medikamentöse Behandlung in der Brustkrenstherapie eine immer entscheidendere Rolle. Insbesondere durch eine zusätzliche Chemo- oder Hormontherapie nach der Brustkrebsoperation, wurden die Rückfallrate, sowie die Sterblichkeit stark gesenkt. Neben Medikamenten setzen viele Ärzte ergänzend eine zusätzliche Strahlentherapie ein. Dabei handelt es sich um Röntgen- und Gammastrahlen. Diese Strahlung während der Brustkrebstherapie hat zur Folge, dass die Erbsubstanz der Krebszellen so stark geschädigt wird, dass diese absterben. Der Nachteil dieser Variante der Brustkrebstherapie liegt auf der Hand: Diese Strahlung schädigt auch umliegende und eigentlich gesunde Zellkerne teilweise irreparabel  Ein zusätzliches Problem bei dieser Art der Brustkrebstherapie stellen abgewanderte Metastasen, die auf diese Art und Weise nicht erfasst werden können. Im schlimmsten Fall wandern diese weiter im Körper umher und befallen weitere Organe.

In Deutschland werden laut Spiegel Online in diesem Jahr mehr Frauen an Brustkrebs sterben als in anderen europäischen Ländern – auch pro hundert Einwohner gerechnet liegt die Bundesrepublik vorn. Der Trend ist aber positiv: Es fallen der Krankheit weniger Menschen zum Opfer als früher.

Brustkrebs kann auch auf seelische Gründe zurückzuführen sein. In diesem Fall, Brustkrebs kann nur über eine große Eigenverantwortung gelöst werden.

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