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 Grünewaldklinik - Aschaffenburg - Conserve-Plus-Prothese

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Oberflächenersatz der Hüfte mit „Conserve-Plus“ bietet neuen Komfort
Die Hüftgelenksarthrose ist insbesondere bei Patienten, die noch nicht das 60. Lebensjahr erreicht haben, ein großes Problem. 

Hier wird der behandelnde Orthopäde immer wieder sagen müssen: „Für ein künstliches Hüftgelenk sind Sie noch viel zu jung!“ Der seit jetzt studiengesicherte Oberflächenersatz mit der „Conserve-Plus-Prothese“ kann jetzt auch jüngeren Patienten bei schwerer Hüftarthrose helfen, aktiv, mobil und schmerzfrei zu sein.

Die Hüft-KappeFrage: Warum sollte ein Patient mit anhaltend starken Schmerzen wegen fortgeschrittener Hüftarthrose erst nach dem 60. Lebensjahr eine Hüftprothese bekommen?

Antwort: Die Lebensdauer moderner Hüftprothesen konnte in den letzten Jahren stetig gesteigert werden, ihre Haltbarkeit ist weiterhin begrenzt, die Standzeit eines künstlichen Hüftgelenks ist durchschnittlich weiterhin mit 15 – 20 Jahren angesetzt, so dass ein jüngerer Patient mit einer oder mehreren Auswechslungsoperationen rechnen muss.


Problem bei herkömmlichen Hüftprothesen:
ausgeprägter Knochenverlust

Mit der Kappenendoprothese „Conserve-Plus“ haben wir die Möglichkeit, knochensparend das betroffene Hüftgelenk zu ersetzen: hier wird der arthrotische Hüftkopf abgefräst, der noch gesunde und tragfähige Knochenanteil erhalten, eine Chrom-Kobalt-Kappe wird aufzementiert und die arthrotische Hüftpfanne wiederum knochensparend ausgefräst und mit einer zementfreien Chrom-Kobalt-Pfanne versorgt. So gelingt es - anders als bei der herkömmlichen Schaft-Hüft-Endo-Prothese (hierbei muss der gesamte Hüftkopf entfernt und der Oberschenkelknochen aufgefräst werden) – das Hüftgelenk wieder voll beweglich und schmerzfrei herzustellen. Ein weiterer Vorteil ist neben der „Metall-Metall-Gleitpaarung“ (niedrigste Abriebsrate im Vergleich mit anderen Hüftprothesen), dass ein heraus Springen des Gelenkes bei besserer Beweglichkeit vermieden werden kann. Die nätürliche Anatomie des Hüftgelenkes wird dabei vollständig erhalten, was eine größere Primärstabilität der Hüftprothese und damit die frühzeitige Belastbarkeit gewährleistet. Sollte es später tatsächlich zu einer „Auslockerung“ der Kappenprothese kommen, kann dann bei genügender Knochensubstanz immer noch eine herkömmliche Hüftprothese sicher im vorhandenen Knochengewebe verankert werden.

Kleinerer Eingriff
– schnellere Mobilität
Die Belastung des Patienten durch den Eingriff ist wesentlich geringer, was zu einem deutlich kürzeren Klinikaufenthalt, sowie zu schnellerer Mobilisation und effektiverer Rehabilitation führt.

Haltbarkeit vergleichbar mit herkömmlichen Prothesen

Die Langzeitstabilität und Haltbarkeit dieser „Mini-Hüftprothese“ ist derzeit die Kernfrage: Aktuelle Studien ergeben, dass nach einer Beobachtungszeit von derzeit über 6 Jahren noch 97% der bisher implantierten Conserve-Hüft-Kappen noch nicht gelockert und voll funktionsfähig sind. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis, das derzeit auch von herkömmlichen modernen Schaft-Hüft-Prothesen nicht deutlich überboten wird.

Dr. Michael Dehmel, Orthopäde

Dr. Michael Dehmel, Orthopäde

Spezielle orthopädische Chirurgie,
Grünewaldklinik und Hofgartenklinik Aschaffenburg

Nach der Facharztausbildung an der Universität Ulm erfolgte die operative Spezialisierung im Behandlungszentrum Vogtareuth sowie durch mehrere Aufenthalte in den Vereinigten Staaten. In den letzten 8 Jahren wurden in der  Hofgartenklinik Aschaffenburg wurden von Dr. Michael Dehmel circa 1.250 Hüftprothesen implantiert. Auch für den Oberflächenersatz besteht mittlerweile  umfangreiche Erfahrung.

Die Grünewaldklinik informiert regelmäßig in kostenlosen Vorträgen über medizinische Themen.

Termine + Anmeldung: www.gruenewaldklinik.de

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