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Geschrieben: 01. Juli, 2008 in Darmkrebs | Krebsvorsorge
 
 

Darmkrebs und Ernährung

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Welche Ursachen genau dafür verantwortlich sind, dass eine normale Darmschleimhautzelle zu einer Krebszelle mutiert, lässt sich zumeist nicht sagen. Möglicherweise ist ein Bündel an Einflüssen dafür verantwortlich. Aber sicher gibt es einige Faktoren, die das Risiko erhöhen, an Darmkrebs zu erkranken. Dazu zählen auch die jeweiligen Ernährungsgewohnheiten. Eine ungesunde Ernährung, ist eine unausgeglichene Ernährung.


Alles was auf einer hypothetischen Waage nach unten zeigt, also ein einseitiges Zuviel bedeutet, schadet eher dem Körper als es nutzt. Dies gilt selbstverständlich auch für die Vermeidung von Darmkrebserkrankungen. Fett, Alkohol und Nikotin im Übermaß schädigen gerade auch den Körper im Bereich der Verdauungsorgane.

Und selbstverständlich ist eine überwiegend sitzende Lebensweise genauso schädlich. Viele Ballaststoffe, Vitamine und Bewegung erleichtern die Arbeit der Organe und reduzieren das Erkrankungsrisiko. Eine überwiegend pflanzliche Ernährung birgt weniger Risiken. Da der Darmkrebs sich eher schleichend entwickelt, sollten sich jedoch Menschen ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig einer Darmkrebsvorsorge unterziehen. Denn auch bei gesunder Ernährung können sich Polypen bilden. Werden diese nicht beachtet, besteht die Möglichkeit bösartiger Veränderungen diesen Gewebes.

Die meisten Ärzte werden nicht ohne konkreten Verdacht direkt eine Darmspiegelung (Koloskopie) vornehmen, sondern moderne Testverfahren nutzen, die dem Patienten weniger unangenehm sind. Mittlerweile gibt es Darmkrebstests, die über ein Verfahren verfügen, mit dem M2-PK Enzyme M2-Pyruratkinase im Stuhl nachgewiesen werden können. Die Suche nach verstecktem (okkultem) Blut im Stuhl hat sich als weniger treffgenau erwiesen. Bei dieser Art von Test werden nicht blutende Polypen und Darmtumoren außer Acht gelassen und genauso wenig können akute oder chronische Darmerkrankungen erkannt werden. Dies ist aber wichtig, zumal Entzündungen als Risikofaktor gelten. Grundsätzlich kann aber jeder selbst etwas für seine Gesundheit tun und da steht an erster Stelle eine gesunde Lebensweise.

Quelle: www.darmkrebstest.de

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