
GESUNDHEITSBÜCHER
Das Wunder der Farbe - Erkenntnisse über Rot, Grün und Blau
Wir sehen Farben – Interessante Erkenntnisse über Rot, Grün und Blau
Wissen Sie, warum Sie diesen Text schwarz-weiß wahrnehmen? Genau in diesem Moment fällt Licht einer bestimmten Wellenlänge oder eines Wellenlängengemisches auf Ihre Netzhaut im Auge und veranlasst dort spezielle Sinneszellen zu einer Nervenerregung. Diese wiederum wird zu Ihrem Gehirn geleitet und tritt dort als Farbe in Ihr Bewusstsein. Da das Licht, das diesen Text betrifft, auf die so genannten Stäbchen trifft, nehmen Sie nur die Farben Schwarz und Weiß wahr, die streng physikalisch keine Farben sind. Es handelt sich hier lediglich um Kontraste.
In Ihrer Netzhaut befindet sich noch eine zweite Sorte Rezeptoren: Die Stäbchen. Diese sind dafür verantwortlich, dass Sie wirkliche Farben wahrnehmen können. Wer schon einmal etwas von den Grundfarben Rot, Grün und Blau gehört hat, kann sich sicher denken, warum diese Stäbchen nochmals in drei Untergruppen aufgeteilt sind. Lichtstrahlen aktivieren jeden Teil dieser drei Farben unterschiedlich stark, so dass die jeweilige Farbmischung die jeweilige Hauptfarbe ans Gehirn weitergibt. Fehlt einer dieser Zapfen, spricht man auch von Rot-Grün-Blindheit.
Neben den reinen physikalischen Eigenschaften hat Farbe auch eine große psychologische Wirkung auf den Menschen. Dass diese Eigenschaften keine Erfindung des jeweiligen Kulturkreises sind, zeigen große Übereinstimmungen in Tests. Farbe weckt Assoziationen und Gefühle. In Tests mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen bewirkte die Farbe Rot beispielsweise die Schlagworte Blut, Wärme, Liebe, Leidenschaft und Erotik. In der Politik ist die Farbe Rot auf Sozialismus und Kommunismus gemünzt. Weiß hingegen steht für Reinheit und Unschuld, während Blau meist Assoziationen mit Adel, Wissen und Wasser weckt.
Farben können nicht von allen Lebewesen wahrgenommen werden. Manche Tiere etwa sehen deutlich schlechter als der Mensch, andere wiederum besser. Interessant sind vor allem Insekten, wie etwa die Bienen, di erst im Laufe der Evolution das Farbsehen entwickelt haben. Diese können sogar im ultravioletten Farbspektrum sehen. So ist zu beobachten, dass sich sogar die Botanik an diese Fähigkeit Farben zu sehen angepasst hat. Seit die Bienen Farben sehen können, würde die Pflanzenwelt deutlich bunter
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