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21. Februar, 2007 unter:
Buchvorstellung
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Denken kann das Gehirn verändern!
Naturwissenschaft am Wendepunkt: Die Grundlagen der Gehirnphysiologie müssen neu definiert werden
Lange Zeit hielt man an dem wissenschaftlichen Dogma fest, das Gehirn des Menschen sei, vergleichbar mit der Hardware eines Computers, unveränderlich und Nervenzellen würden nicht nachwachsen. Inzwischen sprechen viele wissenschaftliche Erkenntnisse dagegen.Damit nähert sich die Neurowissenschaft dem spirituellen Weltbild des Ostens an, das davon ausgeht, dass der Geist die Materie beherrscht. Im Jahr 2004 tauschten sich westliche Top-Wissenschaftler auf dem Symposium ‚XII. Mind and Life’ unter der Schirmherrschaft des Dalai Lama mit tibetischen Meditationsmeistern über ‚neuronale Plastizität’ aus. Im Mittelpunkt stand die Frage, in welchem Maße Gedanken, Emotionen und Bewusstseinszustände unser Nervensystem einschließlich des Gehirns beeinflussen können.
In NEUE GEDANKEN NEUES GEHIRN beschreibt die renommierte Wissenschaftsjournalistin Sharon Begley die spannende Entwicklung der Neurowissenschaften in Zusammenarbeit mit den Meditationsmeistern und schildert wissenschaftliche Experimente, bei denen die Gehirnaktivität von meditierenden Mönchen gemessen wurden. Im Rahmen der Versuche, aber ebenfalls bei Studien mit Menschen, die unter Zwangsneurosen und Depressionen leiden, wurde nachgewiesen, dass Denken das Gehirn und seine Struktur messbar verändern kann. Ein ausgewachsenes Gehirn ist in der Lage, neue Nervenverbindungen zu schaffen oder den Verlust von Nerven wiederherzustellen. Durch geistige Aktivität kann sich das Gehirn neu verdrahten.
Um seine Virtuosität zu verstärken, kann ein Geiger den Bereich vergrößern, der für die Bewegung der Finger zuständig ist, und Gehirnbereiche, die einst für das Sehen zuständig waren, können durch neue Verbindungen für das Hören verantwortlich werden. Beobachtungen an Schlaganfall-Patienten beweisen, dass bei einem Ausfall eines bestimmten Gehirnareals ein anderer, gar nicht dafür „vorgesehener“ Bereich die Funktion des lädierten Areals übernehmen kann. Voraussetzung für solche Rehabilitationserfolge aber ist gezieltes Training. Und genau hier kommt der Buddhismus ins Spiel. Er geht davon aus, dass jeder Mensch seine eigene Realität selbst schafft und diese durch Meditationspraktiken auch wieder verändern kann. Buddhistische Erfahrungen belegen, dass wir Depression in Freude und Aggression in Mitgefühl verwandeln können. Wir sind somit nicht Opfer unserer Gene, sondern selbst verantwortlich für unser Denken und Fühlen.
NEUE GEDANKEN – NEUES GEHIRN belegt, dass Geist und Materie nicht strikt getrennt sind, sondern jeder seinen Körper und sein Erleben modulieren kann.
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