
Der Granatapfel - Juwel aus dem Mittelmeerraum
(Punica granatum)
Der Granatapfelbaum wurde bereits in der Bibel erwähnt und ist eine uralte Kultur- und Nutzpflanze. In der Volksheilkunde wurde früher hauptsächlich die Granatapfel- wurzelrinde als Teeaufguss gegen Bandwürmer und ähnliche Parasiten verwendet. Die Schale des Granatapfels soll blutstillend wirken, der Saft nach einer amerikanischen Studie unterstützend in der Krebstherapie. So wurde im Tierversuch festgestellt, dass tumorerkrankte Mäuse bei Granatapfel-Therapie eine wesentlich bessere Heilungsprognose als ohne hatten.
Der Granatapfel ist aufgrund des geringen Kaloriengehalts (74 kcal/100gr) und hohen Anteils an Antioxidantien eine gesunde Leckerei für zwischendurch. Durch Kneten der roten, ledrigen Außenhaut bringt man die saftgefüllten Granatapfelkörner im Inneren zum Platzen, so dass der gesunde Granatapfelsaft ausgepresst werden kann. Am einfachsten ist es, wenn man die Granatapfelaußenhaut mit der Gabel einsticht und den Granatapfelsaft auspresst.
Es gibt zahlreiche Angebote für fertige Granatapfelprodukte wie Saft, Elixiere, Auszüge. Versuchen Sie jedoch erst einmal die frische Granatapfelfrucht – sie ist über mehrere Monate im Kühlschrank haltbar. Ein schrumpeliges Aussehen beeinträchtigt die wertvollen Inhaltsstoffen in keinster Weise.
Der Granatapfel kann als Dessert, frische Frucht (aufgeschnitten und die Granatapfelkerne ausgelöffelt), Saft oder Grenadine genossen werden.
Vor den Flecken des Saftes warne ich jedoch aufs Heftigste. Sie sind nahezu nicht mehr zu entfernen.
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