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Onkologie - Alternativtherapien

 Die Bio-Elektro-Therapie – BET

Die BET-Therapie verspricht eine nahezu nebenwirkungsfrei Alternative gegen Krebs vorzugehen

Entwicklungen hin zur BET-Therapie
Während des 18. Jahrhunderts benutzte der italienische Wissenschaftler Luigi Galvani Strom zu Zwecken der Tumorheilung ein. Diese ersten Formen der medizinischen Behandlung mit Gleichstrom wurde damals nach ihrem Erfinder Galvanotherapie genannt. Im 20. Jahrhundert setzten sich andere Therapieformen wie der Chemo- und der Strahlenbehandlung durch und verdrängten diese Therapieform für lange Zeit. Die BET-Therapie wurde jedoch vor allem durch die Studien von Dr. Rudolf Pekars in den 70er Jahren wieder bekannter gemacht. Dieser konnte eine neue Form der Stromtherapie entwickeln. Die weiterentwickelte Stromtherapie wird durch die Haut hindurch durchgeführt. Diese BET-Therapie ist nahezu nebenwirkungs- und risikofrei und eine alternative Form der Behandlung von Krebstumoren.

Das BET-Therapie-Prinzip
Die Therapie mit Gleichstrom nutzt die höher liegende elektrische Leitfähigkeit der Tumorzellen aus. Durch die BET-Therapie wird ein schnelles aseptisches Absterben der Tumorzellen ausgelöst. Kontrolliert leiten Nadel- oder Flächen-Elektroden stufenweise schaltbar Gleichstrom in das Tumorgewebe. Durch diesen Strom kommt es zur Durchlöcherung der Zellmembranen im Tumor. Um die Elektroden herum  kommt es zu einer Zerstörung des Gewebes durch die chemische Reaktion der Elektrolyse. Durch die Membranzerstörung entsteht eine größere Angriffsfläche für die Immun-Fresszellen.

Verlauf der BET-Behandlung
Die BET-Therapie ist fast für alle Tumorarten geeignet. Sie müssen allerdings mit Nadel- und Flächenelektroden erreichbar sein. Die Einstichstelle wird vor dem Eingriff steril abgedeckt und weiterhin lokal betäubt. Schon während die Nadel-Elektroden positioniert werden, wird Gleichstrom auf diese gegeben. Dadurch können auch losgelöste Tumorzellen in diesem elektrischen Feld zerstört werden. Im Normalfall reichen schon wenige Behandlungsstunden, um das bösartige Tumorgewebe schrittweise zu töten.

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