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Geschrieben: 04. Dezember, 2012 in Haut | Haut-Haare-Nägel | Körperpflege
 
 

Die Pflege der Haut im Winter

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Die Haut des Menschen ist im Winter größeren Belastungen ausgesetzt als in anderen Jahreszeiten. Mit den frostigen Temperaturen beginnen harte Zeiten für unsere Haut, denn Kälte und trockene Luft setzen ihr zu. Die Folge: Selbst gesunde Haut kann jetzt jucken, trocken, schuppig und rau werden. Der Aufenthalt in geheizten Räumen, entzieht der Haut Feuchtigkeit, die Poren öffnen sich und besonders viel Wasser kann entweichen.

Die großen Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen setzen ihr zusätlich zu. Die gesunde Haut verfügt über einen natürlichen Säureschutzmantel, der unseren Körper wie einen Fettfilm umgibt und ihn vor Keimen und Bakterien schützt. In der Kälte produzieren die Talgdrüsen weniger Fett und der Säureschutzmantel wird schlechter; bei Minustemperaturen streiken die Talgdrüsen. Sinkt der Wassergehalt zu sehr, wird der Säureschutzmantel zerstört und Keime siedeln sich an. Es können feine Risse entstehen, womit die Anfälligkeit für Entzündungen steigt.

Als Faustregel gilt:

je kälter, desto mehr Schutz braucht die Haut. Gerade Wintersportler sollten darauf achten, denn sie sind besonderer Belastung ausgesetzt. Vergessen Sie vor allem die Hände, das Gesicht und den Hals nicht! Für das Gesicht gilt: In jedem Fall warten, bis die Creme vollständig von der Haut absorbiert ist, bevor man in die Kälte geht. Besonders empfindliche Zonen sind die Lippen und die extrem trockene Haut um die Augen. Spezielles Lippenbalsam und verschiedene Augencremes sind ein wirksamer Schutz.

Damit der Winter nicht „unter die Haut geht“, sollte die Haut vor allem mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt werden, die entsprechende Hautpflegeprodukte liefern. Diese können im Winter ruhig etwas fetthaltiger sein als im Sommer. Der Fettfilm siegelt die Haut nach außen hin ab und verhindert so ein Verdunsten von Feuchtigkeit. Die Produkte sollten einen auf ihren Typ abgestimmten hohen Anteil an Fettgehalt haben.

Ausgiebige Duschen oder Schaumbäder, die sich gerade in der Winterzeit großer Beliebtheit erfreuen, sind für die Haut jedoch eine Katastrophe, denn der Schutzfilm der Hautschichten wird abgewaschen. Baden Sie höchstens zwei Mal die Woche. Greifen Sie lieber zu Ölbädern mit rückfettenden Substanzen, die ein Austrocknen der Haut vermeiden: z. B. Milch oder Sahne mit ätherischen Ölen vermischt oder ein Badezusatz aus Milch und Honig. Eine anschließende Massage oder ein Körperpeeling macht Ihre Haut zart und geschmeidig. Nach dem Baden die Haut sorgfältig eincremen oder z. B. duftende Körperöle auf die noch feuchte Haut einmassieren.

Statt eines Vollbades ist jetzt eine Dusche günstiger für die Haut. Belastungen vermindern: Das bedeutet: Nicht zu oft, nicht zu lang und nicht heiß duschen. Dazu ein rückfettendes Duschgel verwenden. Wer täglich duscht, empfiehlt es sich, nur die „geruchsträchtigen“ Zonen (Achsel- und Schambereich) zu waschen.

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