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Geschrieben: 16. Januar, 2015 in Aktuelles | Impfungen
 
 

Erste Untersuchungen für Ebola-Impfstoff ab Ende Januar

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In der westafrikanischen Republik Liberia finden ab Ende Januar Tests mit Impfstoffen gegen den hochgefährlichen Erreger Ebola statt. Im Februar wird die Untersuchungsreihe dann auch im Staat Guinea und der Republik Sierra Leone beginnen.






Die ersten Tests für Ebola-Impfstoffe beginnen Ende Januar, Fotoquelle: 123RF


In den am stärksten von der Ebola-Erkrankung getroffenen Nationen Westafrikas sollen im frühesten Fall ab Ende Januar die ersten Impfstoffe an Menschen ausprobiert werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verkündete in Genf, dass in Liberia 9000 Menschen an den Tests teilnehmen. In Guinea und Sierra Leone sollen ab Februar auf gleiche Weise Tausende von Probanden geimpft werden, unter ihnen auch Ärzte und Helfer.

Impfstoffe erfordern Spezial-Kühlschränke zur Lagerung

Die WHO gab bekannt, dass der Impfstoff ChAd3 (oder cAd3-ZEBOV) des britischen Unternehmens GlaxoSmithKline und der von der kanadischen Gesundheitsbehörde erarbeitete und vom US-Labor Merck hergestellte Impfstoff rVSV-ZEBOV zum Einsatz kommen. Beide Präparate müssen gut gekühlt werden, daher sollen in allen drei Ländern Spezial-Kühlschränke eingerichtet werden.

Zahl der der Infizierten steigt

In den drei Ländern erlagen insgesamt mindestens 8259 Ebola-Erkrankte dem Leiden. Laut Zahlen des WHO haben sich bereits 20972 Menschen mit dem Erreger infiziert. Dies bedeutet, das die Zahl der Infizierten weiter steigt. Noch einen Tag zuvor gab die WHO bekannt, dass bisher weltweit 20747 Betroffene mit dem Ebola-Erreger infiziert seien.

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