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Geschrieben: 07. November, 2012 in Vitamine & Mineralien
 
 

Fit durch den Winter mit Vitaminen

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Vitamine haben Hochkonjunktur, gerade jetzt in der kalten Jahreszeit. Nur wer über starke Abwehrkräfte verfügt, kann den Erregern trotzen und bleibt gesund. Die Ernährung ist Dreh- und Angelpunkt für unsere Gesundheit, denn sie liefert die Grundlage für alle im Körper stattfindenden Stoffwechselprozesse. Zum einen dient sie dem Aufbau und der Erneuerung von Gewebe und Zellen sowie der Produktion von Hormonen, Enzymen, zum anderen stellt sie die dafür erforderliche Energie bzw. Kalorien bereit.


Vitamine bilden in unserer täglichen Nahrung einen ganz entscheidenden Faktor. Sie sind organische Verbindungen, die der Mensch von außen zuführen muss, da er sie für den Stoffwechsel benötigt, aber nicht alle selbst bilden kann. Man unterscheidet wasserlöslichen (Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C) und fettlöslichen Vitaminen (Vitamine A, D, E und K).

Vitamine werden vom Körper ständig gebraucht oder ausgeschieden. Sie müssen daher permanent nachgeliefert werden. Wenn dies nicht geschieht, so entstehen schwere Mangelerkrankungen, die sich langsam, zunächst völlig unbemerkt, entwickeln Da man über das Thema Vitamine ganze Bände füllen könnte, möchten wir nachfolgend stichwortartig eine kleine Auswahl aufgreifen. Nach wie vor hoch im Kurs stehen die „Alleskönner“ – Vitamine C und E. Vitamin C fördert vor allem den Aufbau des Bindegewebes durch Steuerung einer optimalen Produktion von Kollagen. Dieses ist ein wichtiger Bestandteil von Gefäßen und wesentlich für deren Stabilität verantwortlich. Ein absoluter Mangel an Vitamin C führt zu Gewebeschwäche und schließlich zu Skorbut. Vor allem unterstützt es das Immunsystem bei der Abwehr von Infekten. Die antioxidative Wirkung ist seine Hauptfunktion, die es mit den Vitaminen A und E gemeinsam hat.

Das „Knochen – Vitamin D“ ist die Vorstufe (Provitamin) für verschiedene Hormone, die am Kalziumhaushalt wesentlich beteiligt sind. Es wird in das Vitamin D3 umgewandelt, das bewirkt, dass Kalzium aus den Knochen freigesetzt und im Darm aufgenommen wird. So kann die Kalziumkonzentration im Blut annähernd konstant gehalten werden. Dieses Provitamin kann der menschliche Organismus selbst aus Cholesterin herstellen. Voraussetzung dafür aber ist eine ausreichende Bestrahlung der Haut mit UV-Licht. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist dies oft nicht der Fall und Vitamin D muss von außen über die Nahrung oder ergänzende Präparate aufgenommen werden. Vitamin K – wie „Knochen“. Dieses Vitamin wird vom Körper für die Blutgerinnung benötigt, die man damit herabsetzt. Dies ist notwendig, wenn Gefahr für eine Blutgerinnsel-Bildung besteht. Doch Vitamin K wird auch für den Aufbau des Knochens gebraucht. Es wird von den Darmbakterien gebildet und ist in folgenden Lebensmitteln enthalten (siehe unten). Zu einem Mangel an Vitamin K kann es kommen, wenn die Darmflora durch Pilzerkrankungen gestört ist und nicht genügend Bakterien produziert werden. Ernährungsbedingter Vitamin K Mangel ist selten.

Folsäure zählt ohne Zweifel zu den Aufsteigern unter den Vitaminen. In erster Linie ist Folsäure in ihrer Bedeutung für das ungeborene Kind bekannt. Defizite während der Schwangerschaft können nämlich beim Kind zu einem genetischen Defekt, nämlich dem Neuralrohrdefekt (offener Rücken“) führen. Des weiteren schützt das Vitamin vor dem Homocystein, einem gefährlichen Stoffwechsel-Zwischenprodukt. Homocystein ist eine toxische Verbindung, die gefäßschädigend wirkt und heute als ein wichtiger Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Herzinfarkt bis hin zum Schlaganfall angesehen wird.

Die wichtigsten Vitamin-Lieferanten:

  • Vitamin C: Petersilie, Paprika, Kartoffeln, Weißkohl, Brokkoli, Papaya, Kiwi, schwarz, Johannisbeeren, Fenchelgemüse, Hagebutten, Sanddorn,
  • Zitrusfrüchte
  • Vitamin E: Weizenkeime, Weizenkeimöl, Haselnüsse, Mandeln, Sämereien, Fenchelgemüse
  • Vitamin D: Eier, Milch, Butter, Fisch
  • Vitamin K: Sauerkraut Spinat, Rosenkohl, Rotkohl
  • Folsäure: Alle Kohlarten, Endivien, Spinat, gekeimte Mungobohnen, Bierhefe
  • B-Vitamine, B-Komplex: Bierhefe, Weizenkeime, Soja-Erzeugnisse, Walnüsse, Mandeln, Erdnüsse, Cashews, Sonnenblumenkerne, Vollgetreide,
  • Buchweizen, Pilze, Hülsenfrüchte, Fenchelgemüse, Weizengrassaft
  • Carotinoide, Vitamin A: Kohl, Spinat, Fenchelgemüse, Möhren, Tomaten, Aprikosen, Mango, Feldsalat, Chicorée, Brunnenkresse, rote Paprika

Gerade jetzt im Winter ist die Ernährung neben ausreichendem Schlaf, Entspannung und regelmäßiger körperlicher Bewegung ein wichtiger Eckpfeiler der Gesundheit. Entdecken Sie z. B. die verschiedenen Kohlarten oder Fenchelgemüse sowie Weizenkeime, Nüsse, Sämereien oder Sanddorn für Ihre winterliche Gesundheitsküche!

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