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Geschrieben: 15. November, 2013 in Sport & Bewegung
 
 

Fitness durch Trampolinspringen

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Regelmäßiges Trampolinspringen wirkt sich gleich mehrfach positiv aus. Zum einen werden dabei Kondition und Kraft aufgebaut und zum anderen Beweglichkeit und Balance. Hinzu kommt auch noch, dass es Spaß macht und somit dauerhaft in den Alltag integriert werden kann. Vor allem sind die Auswirkungen in Sachen Fitness und Gesundheit überzeugend.



(c) Can Stock Photo

Erstaunliche Auswirkungen auf Sehnen, Bänder, Knochen und vieles mehr

Die Einbeziehung des ganzen Körpers durch die Sprungbewegung bewirkt eine körperliche Beanspruchung. Dabei wird, ähnlich wie beim Laufen, der Kreislauf in Schwung gebracht und den Stoffwechsel angeregt. Wie bei jedem anderen Ausdauertraining auch, führt dies zu einer Stärkung des Immunsystems und somit zur Vorbeugung für viele Krankheiten. Aufgrund der Gewichtsentlastung beim Abheben werden Gelenke und Bandscheiben entlastet und die Muskulatur wird gelockert. Vor allem durch die Stärkung der Rückenmuskulatur kann vielen bestehenden Beschwerden entgegengewirkt werden. Die abgefederte Landung ist gelenkschonend. Die Intensität des Springens ist individuell dosierbar und kann daher mit dem persönlichen Gleichgewichtsgefühl in Einklang gebracht werden. Die gewünschte Übungsintensität und Dauer der sportlichen Betätigung, die ohne großen Zeitaufwand jederzeit begonnen werden kann, bewirkt eine lockere Einstellung und das Gefühl, wieder „neuen Schwung“ in den Alltag bringen zu können. Der bei dauerhaftem Training einhergehende Kalorienverbrauch ist ein Nebeneffekt, der zu einer straffen, guten Figur verhelfen kann. Dadurch können auch Selbstbewusstsein und Wohlbefinden verbessert werden.

Das Trampolinspringen im Vergleich zum Laufsport

Eine in den Achtzigerjahren durchgeführte NASA-Studie brachte das Ergebnis, dass Trampolinspringen dreifach effektiver ist als Joggen. Wissenschaftlich getestet wurden insbesondere Sauerstoffaufnahme und Herzfrequenz in Verbindung mit der Körperbeschleunigung. Es stellte sich heraus, dass das Verhältnis zwischen Sauerstoffaufnahme und Spitzenbeschleunigung beim Trampolinspringen um bis zu 68 Prozent höher liegt, als beim Joggen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass Muskeln, Sehnen und Bandscheiben beim Joggen einer deutlich höheren Belastung als beim Trampolinspringen unterliegen. Beim Auftreten muss das Sechsfache des Körpergewichts ausschließlich durch die Federung der Laufschuhe aufgefangen werden. Die Bandscheibenbelastung ist des Weiteren beim Trampolinspringen geringer aufgrund der gleichbleibenden geraden Haltung.

Hinweise und Tipps zur Nutzbarkeit des Gerätes und Durchführung des Trainings

Zunächst einmal sollte darauf geachtet werden, dass durch eine feste Verschraubung des Rebounds ein stabiler Stand des Gerätes gewährleistet wird. Die Abfederung sollte nicht zu hart sein und regelmäßig kontrolliert werden. Eine weichere Abfederung ist für den Trainingseffekt förderlicher. Zum Trainingsbeginn sollte erst einmal ein Gefühl für das Halten der Balance und für ein kontrolliertes Springen entwickelt werden. Dies schließt hohe Sprünge direkt zum Anfang des Trainings aus. Der Beginn sollte vielmehr mit wippenden, locker schwingenden Bewegungen stattfinden. Bei leicht gebeugten Knien muss der ganze Körper die Bewegung mitmachen und nachgeben. Dabei sorgt das Springen in der Mitte der Bespannung für eine gleichmäßige Belastung. Wenn eine geübte Technik mehr Kontrolle bietet, können Schwierigkeitsgrad und Dauer der Übung verändert werden. Effektiv ist dabei auch der Einsatz der Arme, beispielsweise mit der sogenannten Hampelmann-Übung. Zum Ende des Trainings sollte ein Ausschwingen über einige Minuten erfolgen, um nicht abrupt zum Stillstand zu kommen. Dadurch kann sich der Körper besser auf die veränderte Situation einstellen. Trampolinspringen wird von Erwachsenen immer mehr als gesunder Ausgleichssport praktiziert. Das Gerät, das vielfach Erinnerungen an die Kindheit und Jugend hervorruft, kann witterungsunabhängig ohne Vereinsmitgliedschaft genutzt werden. Nach den vertretbaren, meistens einmaligen Anschaffungskosten ist die Unterhaltung günstig. Es lohn sich daher, sich aus einer renommierten Trampolinfabrik ein solides Gerät zu besorgen. Dadurch kommt voraussichtlich wieder Schwung ins Leben: Kontrollierte, dynamische Luftsprünge beflügeln im Alltagstrott.

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