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Geschrieben: 07. Dezember, 2005 in Haut-Haare-Nägel
 
 

Funktionen des Körperhaares

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Man kann sie lang tragen, kurz schneiden, man kann sie färben – doch was ist die ursprüngliche Funktion des Haares? Sie können manchmal richtig lästig sein. Man muss sie waschen, schneiden, man kämmt sie – meist alles um sich selbst und den Mitmenschen zu gefallen. Die Natur hat den Haaren des Menschen aber eigentlich völlig andere Funktionen zugedacht. Zum einen wäre da der Lichtschutz zu nennen.

Der Grund, warum wir die stärksten und die meisten Haare auf dem Kopf tragen, ist darin zu suchen, dass sie unseren Kopf, und das darin so wichtige Gehirn, vor zuviel UV-Strahlung schützen sollen. Das ist vor allem im Sommer eine sehr angenehme Sache. Doch der moderne Mensch bedient sich oftmals zusätzlich eines Hutes als UV-Schutz. Im Winter hingegen sollen die Haare die umgekehrte Funktion übernehmen.

Sie schützen unseren Kopf vor einer zu schnellen Abkühlung. Überhaupt sind Haare ein Wärmeregulator unseres Körpers. Jedes Haar bringt eine eigene Talgdrüse mit, die durch Abgabe von Schweiß den Körper bei Anstrengung kühlt. Wird zuviel Schweiß abgegeben nehmen die Haare auch wieder Flüssigkeit auf. Dass rasierte Körper weniger riechen ist übrigens ein Irrtum.

Eine Achselhaarerasur ist nur dahingehend sinnvoll, dass dort keine Haare mehr sind, die Schweiß aufnehmen können. Wimpern etwa schützen unsere Augen vor Schweißfluss, der uns beim Sehen hindern könnte. Nasenhaare hingegen sollen die Nase vor zu großen eingeatmeten Fremdkörpern schützen. Ebenso die Schambehaarung, die die Geschlechtsteile vor Bakterien sichern soll. Körperhaaren kommt nämlich noch die Eigenschaft zu, Bakterien in einem gesunden Verhältnis auf der Haut zuzulassen.

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