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Geschrieben: 12. Juni, 2013 in Gedächtnis & Konzentration | Psyche & Nerven
 
 

Gedächtnistraining – So bringen Sie Ihre grauen Zellen in Schwung

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GehirntrainingKennen sie das?

Gerade eben wollten Sie etwas holen, dort angekommen wissen Sie aber nicht mehr, was Sie eigentlich wollten. Sie gehen wieder zurück und es fällt Ihnen wieder ein. Oder Sie suchen die Brille oder den Schlüssel und wissen einfach nicht mehr, wo Sie etwas verlegt haben.


Manchmal lässt uns unser Gedächtnis in Stich. Es ist normal, dass unwichtige Dinge im Alltag schnell vergessen werden. Das ist auch gut so, denn wenn zu viele Eindrücke auf unser Gedächtnis einströmen, kann es nicht alles gleichzeitig verarbeiten und speichern. Unser Gehirn schützt sich vor der ständigen Reizüberflutung, indem es zwischen „wichtigen“ und „unwichtigen“ Informationen unterscheidet. Es schützt sich vor Überbelastung durch Vergessen.

Um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben, muss unser Gehirn – wie auch die Muskeln in unserem Körper trainiert werden. Konzentration ist das Schlüsselwort. Konzentrationsfähigkeit hat ebenfalls eine Filterfunktion für Informationen. Das Hauptproblem im Alter liegt darin, dass die Konzentrationsfähigkeit in dem Maße abnimmt, wie auch die Leistung der Sinnesorgane nachlässt. Die Konzentrationsfähigkeit lässt sich trainieren, indem man seine Aufmerksamkeit und Gedanken auf einen eng umgrenzten Sachverhalt lenkt. Sie richten Ihre Aufmerksamkeit nur auf jene Eindrücke, die in diesem Moment wirklich wichtig für Sie sind.

Gedächnistraining bringt die grauen Zellen in schwungWer schon in jungen Jahren früh seine Gedächtnisleistung bewusst trainiert, schafft sich die besten Voraussetzungen, auch im hohen Alter geistig fit zu bleiben. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Strategien, die sich auf die Fitness der grauen Zellen spezialisiert haben. Diese Systeme arbeiten mit Bildern oder Emotionen, denn unser Gehirn tut sich mit abstrakten Inhalten schwer. Zahlen werden in Bilder übersetzt oder mit Farben und Düften assoziiert. Eine der häufigsten Methoden zum Merken von Telefonnummern, ist das Erstellen von Eselsbrücken: z. B. drei=Brei, vier=Bier.

Eine andere Möglichkeit ist das „Neurobics“, ein systematisches Training für die grauen Zellen. Es handelt sich dabei nicht um Denksportaufgaben, sondern lädt ein, Dinge im Alltag einfach mal ein bisschen anders zu machen als sonst. Dabei werden gewohnte Denkbahnen verlassen und neue Nervenwege im Gehirn benutzt. Versuchen Sie doch einmal mit der linken Hand zu schreiben, Essen mit verbundenen Augen oder nicht immer die gleichen Straßen zur Arbeit zu nutzen.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Umwelt mit allen Sinnen aufnehmen und verbinden Sie Eindrücke, z. B. während eines Spazierganges, mit Gefühlen, die Sie dabei empfinden. Trainieren Sie alle Ihre Sinnesorgane, damit Ihr Gedächtnis Informationen weiterverarbeiten kann.




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