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Geschrieben: 18. Oktober, 2012 in Ernährung | Vitamine & Mineralien
 
 

Gesund leben mit Vitaminen und Mineralien

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Wenn Vitamine und Mineralien fehlen, z.B. durch eine veränderte Lebenssituation, bei einer Unter- oder Fehlernährung, dann kann der Organismus stark beeinträchtigt sein, denn diese Stoffe sind bei vielen lebenswichtigen Funktionen im Körper beteiligt. Da er sie nicht selbst herstellen kann, müssen sie von außen zugeführt werden.


Vitamine und Mineralien
sind nichtorganischer Art und keine Energielieferanten. Aber als Bau- und Reglerstoffe können sie neben anderen Körperabläufen auch an Stoffwechselprozessen und der Energiegewinnung beteiligt sein. Je nachdem haben sie spezielle Aufgaben und Wirkweisen (Stoffwechselregulatoren, Koenzyme, Hormone).

Vitamine und Mineralien werden mit Buchstaben, Nummern und Worten bezeichnet. Der Biochemiker Casimir Funk erforschte Anfang des 20. Jahrhunderts Stickstoffverbindungen und nannte diese ‚Vitamine’, nach lateinisch ‚Vita’ = Leben und ‚amin’ = stickstoffhaltig. Später wurden weitere Stoffe entdeckt, die anderen Klassen zugehören. Der Name aber blieb.

Vitamine werden in fettlösliche, speicherbare sowie in wasserlösliche, nicht speicherbare eingeteilt. Ein Zuviel an letzteren wird vom Körper automatisch wieder ausgeschieden. Manche werden als Vorstufe (Provitamin) erst im Körper zu einem richtigen Vitamin umgebaut. Die Konzentration der Vitamine und Mineralien in unserer Nahrung ist stark von Herstellung, Lagerung und Zubereitung abhängig. Vor allem Vitamine können hitze- und lichtempfindlich sein. Lebensmittel sollten deshalb immer frisch und schonend verarbeitet werden.

Als Nahrungsmittelergänzung können Vitamine und Mineralien zwar sinnvoll sein, doch manche, vor allem mineralische Spuren- und Mikroelemente, können bei einer dauerhaften Überdosierung auch schädliche Nebenwirkungen haben. Aus diesem Grunde sollten sie nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden.

Fühlen Sie sich manchmal etwas müde und abgespannt? Dies kann an einem Vitalstoffmangel liegen.


Normalerweise ist der Körper bei einer ausgeglichenen Lebensweise automatisch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Unter bestimmten Umständen aber kann ein Zusatz nötig sein wie z.B. in Stresssituationen, bei Krankheit oder in einer Schwangerschaft etwa. Dann ist es wichtig, die Balance im Vitamin- und Mineralstoffhaushalt im Auge zu behalten.

Wie das Vitamin zu seinem Namen kam
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gelang es Medizinern, durch Erforschung von Mangelerkrankungen die Funktion der Vitamine zu bestimmen. Der Biochemiker Casimir Funk untersuchte einzelne Vitalstoffe und wies diese als lebenswichtige organische Stickstoffverbindungen nach. Daraus leitete er den lateinischen Begriff ‚Vitamin’ ab: ‚Vita’ = Leben und ‚Amin’ = Stickstoffverbindung. Später entdeckte man weitere Vitamine, die nicht den stickstoffhaltigen, sondern anderen Stoffklassen wie z.B. den Säuren zuzuordnen sind (z.B. Vitamin C). Der einmal festgesetzte Name aber blieb.

So funktionieren Vitamine & Mineralien

Vitamine wie Mineralstoffe sind nichtorganische Stoffe, die der Organismus nur mit Ausnahmen selbst produzieren kann. Sie müssen folglich über die Nahrung zugeführt werden. Zwar sind sie keine Energielieferanten, aber als Bau- und Reglerstoffe z.B. am Laufen der Stoffwechselprozesse und der Energiegewinnung beteiligt. Mineralien wie etwa Phosphor und Kalzium sind für den Knochenaufbau unerlässlich. So hat jeder Stoff und jedes Element seine ganz speziellen Aufgaben und Wirkweisen (Stoffwechselregulatoren, Koenzyme, Hormone).

Die Klassifizierung der Nährstoffe
Um eine Übersicht zu gewinnen, ist eine Bezeichnung mit Buchstaben, Nummern wie Worten üblich. Gegenwärtig gelten z.B. 13 Vitamine als lebensnotwendig. In der Regel gibt es fettlösliche, speicherbare Vitamine (E, D, K, A), welche in einigen Organen und Geweben stecken sowie wasserlösliche, nicht speicherbare (B-Komplex, C), die vor allem im Blut und in den Zellzwischenräumen zu finden sind. Ein Zuviel an letzteren wird vom Körper automatisch wieder ausgeschieden. Manche Nährstoffe werden als Vorstufe (Provitamin) erst im Körper zu einem richtigen Vitamin umgewandelt, so z.B. Beta-Carotin in Vitamin A Retinol.

Vitalstoffreiche Nahrung und Ergänzungsprodukte
Auch Resorptionsstörungen sowie Unter- oder Fehlernährung können für Hypovitaminose (Vitaminmangel) im Körper sorgen und Krankheiten wie z.B. die Nachtblindheit auslösen. Eine vitalstoffreiche Ernährung (Vollkorn- und Milchprodukte, Gemüse, Obst) ist deshalb unerlässlich. Dabei ist gerade der Vitamingehalt unserer Speisen von einigen Faktoren wie Herstellung, Lagerung und Zubereitung abhängig. Manche Stoffe sind z.B. hitze- und lichtempfindlich. Auf eine frische und schonende Verarbeitung der Ausgangsprodukte sollte deshalb unbedingt geachtet werden.

Zusätzliche Nahrungsmittelergänzung in Form von Vitamin- und Mineralzugaben aus der Apotheke ist bei Mangelerscheinungen zwar sinnvoll, doch bei manchen Stoffen, vor allem bei mineralischen Spuren- oder Mikroelementen, kann eine dauerhafte Überdosierung auch zu schädlichen Nebenwirkungen führen. Einige Elemente können sich im Regelkreis des Körpers sogar gegenseitig behindern. Aus diesem Grunde sollten sie nur nach ärztlicher Beratung eingenommen werden.

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