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Geschrieben: 04. Januar, 2012 in Ernährung
 
 

Den Geheimnissen der Gewürze auf der Spur

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Schon seit jeher waren Gewürze heiß begehrt und wurden über weite Handelstraßen aus fernen Ländern nach Europa geholt. Viele Gewürze, die mit der Tradition fest verbunden sind, schmecken nicht nur gut, sondern sind auch sehr gesund.




Zimt

Der hochwertigste Zimt ist Ceylon-Zimt, auch Kaneel genannt. Er wird aus der Rinde des jungen Stammes gewonnen und getrocknet. Sein Geschmack ist süßlich bis feurig-brennend. Sein ätherischen Öle wirken Appetit anregend, erwärmend, krampflösend und antiseptisch. Außerdem wirken sie bei Völlegefühl. Zimt passt zu allen Süßspeisen, zu Herzhaftem und ist auch in Curry enthalten.

Nelken

Die Gewürznelkenbäume sind in Indonesien, Madagaskar und Sansibar beheimatet. Sobald sich ihre Blütenknospen von Grün in Rosa verfärben, aber noch geschlossen sind, werden sie gepflückt und getrocknet, bis sich ihre Farbe röt-braun wird. Sie sind stark duftend und schmecken feurig-würzig. Mit Nelken würzt man Lebkuchen, Heißgetränke, Blaukraut, Wild- und Schweinebraten, fruchtige Süßspeisen und Eingemachtes sowie Suppen und Fonds. Nelkenöl wirkt entzündungshemmend, krampflösend und örtlich schmerzstillend, z. B. bei Zahnschmerzen.

Muskatnuss

Muskatbäume sind auf den Molukken beheimatet, deren Samen die Muskatnuss ist. Sie enthält in hohen Dosen berauschend wirkende Substanzen. In geringer Dosierung wirken die Inhaltsstoffe verdauungsfördernd und krampflösend. Muskat ist ebenfalls Bestandteil von Curry.

Anis

Anis, ursprünglich im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet, wird heute in gemäßigten Klimazonen angebaut. Seine Verwendung findet er in Lebkuchen, Backwaren und anderen Süßspeisen. Die ätherischen Öle des Anis wirken gegen Husten, Blähungen und auf Magen und Darm entkrampfend. Außerdem fördert er die Verdauung.

Kardamom

Die dreieckigen Samen der Kardamompflanze gehören zu den teuersten Gewürzen der Welt. Ihre Heimat ist Indien. Der Geschmack ist süßlich, leicht brennend und sehr aromatisch. Mit Kardamom würzt man Brote, Gebäck, Süßspeisen, Getränke wie Kaffee. Er wirkt Appetit anregend, unterstützt die Verdauung, wirkt entkrampfend und leicht antibakteriell.

Vanille

Vanille wird von der Frucht einer Schlingpflanze gewonnen, die zu den Orchideen gehört. Ihre schwarzen Schoten sind ganz oder als Pulver erhältlich. Vanille verwendet man in Gebäck, z. B. in Vanillekipferl, die dadurch ihren typischen feinen Geschmack erhalten. Vanille ist wohl einer der bezaubernsten Düfte dieser Welt, der Wohlbehagen und Sinnlichkeit auslöst.

Koriander

Die kugeligen Samen gehören mit zu den ältesten Gewürzen, die wir kennen. Er ist das typische Gewürz für Lebkuchen, Spekulatius, Brot und Wurstgewürzen und ist fester Bestandteil von Curry und vielen Chutneys. Auch Fleisch und Wild harmonieren mit Koriander. Er wirkt appetitanregend, verdauungsfördernd und antibakteriell.

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