
Gicht
Studie zeigt:
Bei Gicht besser Fleisch vermeiden
Häufig wird Gicht-Patienten geraten, auf Fleisch und Schalentiere zu verzichten. Grund: Beides enthält Purin. Die beim Abbau dieses Stoffes entstehende Harnsäure kann in großen mengen nicht mehr über die Nieren ausgeschieden werden und lagert sich als Kristalle in den Gelenken ab. Amerikanische Ärzte des General Hospital in Boston bestätigen nun, dass purinreiche Nahrung tatsächlich die Entstehung einer Gichtkrankheit begünstigt. In einer Studie über 12 Jahren zeigte sich, dass bei einem Fünftel der über 47 000 untersuchten Männer mit höchstem Fleischkonsum (durchschnittlich 2,5 Mahlzeiten mit Fleisch oder Fleischprodukten) die Gichtrate um 40 Prozent höher lag als bei denjenigen mit dem geringsten Fleischkonsum (durchschnittlich eine halbe Fleischportion täglich). Auch Milchprodukte scheinen die Gichthäufigkeit zu beeinflussen. Keinen Zusammenhang habe es dagegen zwischen dem Verzehr von purinreichem Gemüse und Gicht-Neuerkrankungen.
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