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Geschrieben: 21. November, 2013 in Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Hilfsmittel für das Leben im Alter

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Die Jahre gehen vorüber und irgendwann steht jeder Mensch vor dem Problem, dass manche normalen Tätigkeiten und Handlungen Schwierigkeiten bereiten. Mit den Jahren funktioniert der Bewegungsapparat nicht mehr so wie in der Jugend. Bewegungen schmerzen oder sind nur mehr durch große Kraftanstrengungen durchführbar. Damit man im hohen Alter nicht immer auf Pflege durch andere Personen angewiesen ist, gibt es spezielle Hilfsmittel, die das Leben wesentlich erleichtern.

Flickr, BY © Mosman Council

Geh- und Aufstehhilfen für Daheim

So können praktische Hilfsmittel eingesetzt werden, die beim Tragen oder Schieben Hilfe leisten oder auch um sich vom Sessel oder auch aus der Badewanne wieder aufzurichten. Sitzerhöhungen für die Badewanne gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen, ebenso für die Toilette. Ein zusätzlicher Haltegriff an der Wand erleichtert das Aufstehen immens. Zur Fortbewegung stehen Gehstöcke, Rollatoren oder Rollstühle zur Verfügung. Seit 1990 sind Rollatoren im Handel erhältlich. Erfunden wurden sie von der an Kinderlähmung erkrankten Schwedin Aina Wifalk, die sich den ersten Prototyp bauen ließ. Damit fällt das Gehen und Transportieren von Gegenständen einfach viel leichter. In vielen Fällen übernimmt die Krankenkasse zumindest einen Teil der Kosten. Waren diese Behelfe bisher nur in Sanitätshäusern oder über Ärzte zu bekommen, so kann man viele Produkte mittlerweile auch anderweitig erwerben.

Alternative Wärmeflaschen und Greifhilfen

Natürlich gibt es noch viele weitere Hilfsmittel, die das Leben älterer Menschen erleichtern, wie zum Beispiel ein Kirschkernsäckchen oder eine Moorwärmeflasche. Beim Füllen normaler Wärmeflaschen kann es schnell zu Verbrennungen durch heißes Wasser kommen. Die angeführten Wärmehilfen brauchen nur in der Backröhre oder in der Mikrowelle erwärmt werden und sind schon nach wenigen Minuten einsatzbereit. Auch eine Greifhilfe ist oft sehr nützlich. Die Finger machen nicht mehr das, was in der Jugend ganz normal war und auch die Koordinationsfähigkeit nimmt ab. In diesem Fall kann eine Greifzange Abhilfe schaffen, die Zange wirkt wie ein verlängerter Arm. Damit können auch Gegenstände erreicht werden, die man sonst wegen der Entfernung nicht mehr aufheben hätte können. Da die Position der Greifarme feststellbar ist, kann der Gegenstand auch nicht wieder aus den Fingern gleiten.

Kleine Hilfen mit großer Wirkung

Manchmal steht man vor der Wohnung und kann den Schlüssel einfach nicht mehr umdrehen, die Kraft in den Händen schwindet. Eine Schlüsseldrehhilfe entlastet die Hand, er umschließt den hinteren Teil des Schlüssels und dient als Verlängerung zur Hand. Damit lässt sich wieder jeder Schlüssel drehen. Auch beim Schreiben wirkt sich die Fingerschwäche aus und man kann den Bleistift oder Füller nicht mehr halten. Eine Griffverdickung, die einfach über das Schreibgerät gestülpt wird, erleichtert das Schreiben ungemein. Auch das Kämmen fällt im Alter oft schwer, da die Beweglichkeit der Schultern und der Arme abnimmt. Eine Kammverlängerung wirkt hier Wunder. Bis zu dreißig Zentimeter kann das Frisiergerät damit verlängert werden.

Information ist das A und O

Am besten ist es, sich vorher zu informieren, welche Hilfsmittel in der jeweiligen Situation am besten passen. Die praktische Anwendung wird in vielen Fällen durch einen ambulanten Pflegedienst gezeigt, die Kosten dafür übernimmt vielfach die Pflegekasse.

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