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Geschrieben: 08. Juni, 2012 in Infektionskrankheiten | Reiseapotheke
 
 

Insekten & CO – nicht immer harmlos

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Warum sind bisse und Stiche so gefährlich

Mücken, Zecken, Fliegen – solche und ähnliche „Blutsauger“ können unterwegs auf Sie lauern und Sie mit Krankheiten infizieren. Nicht immer sind die Folgen sofort sicht- und spürbar. Manchmal bricht die Krankheit erst nach Jahren aus. Und Impfungen oder Medikamente dagegen sind leider nicht immer möglich oder ausreichend wirksam.


Deshalb: Schützen Sie sich ausreichend.

So halten Sie sich die Plagegeister vom Leib: In erster Linie mit insektenabweisenden Mitteln. Ob als Creme, Lotion, Spray oder neuerdings sogar als 2-in-1-Produkt (Sonnenschutz mit integriertem Mückenschutz): Tragen Sie die Mittel möglichst lückenlos auf alle unbedeckten Körperpartien auf. Denn die Biester finden auch die kleinste ungeschützte Stelle, um sich dort ihre Portion Blut zu zapfen. Falls Sie sich schminken oder mit Bodylotion eincremen, dann muss das Insektenschutzmittel darüber aufgetragen werden, um die volle Wirkung zu entfalten. Ätherische Öle wie Nelkenöl, Lavendelöl oder Bergamottöl schlagen die Quälgeister ebenfalls in die Flucht. Sie haben jedoch meist eine viel schwächere und kürzere Wirkung und bergen die Gefahr der Unverträglichkeit. Zudem ist der Geruch manchen Menschen unangenehm. Haben sie doch zugestochen, helfen kalte Umschläge, kühlende Gele oder Lotionen mit Gerbstoffen oder antiallergischen Cremes aus der Apotheke, die den Juckreiz dämpfen.

Außerdem wichtig: Meiden Sie in der Dämmerung und nachts die Lieblingsplätze der Mücken wie stehende Gewässer, Seen und Sümpfe. Tragen Sie helle, lange, feste Kleidung – dünner Stoff kann von den Mücken mühelos durchstochen werden. Benutzen Sie keine blumigen Parfums und schlafen Sie immer unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Weil nicht alle Hotels damit ausgestattet sind: Vorher erkundigen und im Zweifelsfall ein eigenes mitnehmen. Bei Wanderungen durch Wiesen und Unterholz zusätzlich feste Schuhe und Kopfbedeckung tragen – Zeckengefahr!

Hat sich eine Zecke festgebohrt: Auf keinen Fall einfach abreißen. Besser ist es, sie so rasch wie möglich vom Arzt entfernen zu lassen oder sie selbst mit einer speziellen Zeckenzange (gibt es in der Apotheke) herauszuziehen.

Vorsicht: Auch streunende, scheinbare zahme Hunde und Katzen können eine Gefahr darstellen, wenn sie mit dem Tollwutvirus infiziert oder von Parasiten befallen sind. Deshalb nicht anfassen und streicheln!

 

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