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Geschrieben: 15. Oktober, 2013 in Aktuelles | Sport & Bewegung
 
 

Jetzt wird mit Gerüchten aufgeräumt: 5 Sportirrtümer, die Sie kennen sollten

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In den vergangen Tagen haben sich Sportwissenschaftler mit wahren Sportirrtümern auseinandergesetzt und ordentlich aufgeräumt. Wer nun noch glaubt, dass sich auf nüchternen Magen besser abnehmen lässt oder der Meinung ist, dass eine bestimmte Menge X an Flüssigkeit während des Training getrunken werden muss, wird nun vom Gegenteil überzeugt.

Fotoquelle: 123RF

Morgendliches Joggen auf nüchternen Magen

Wie oft liest oder hört man davon, dass das morgendliche Joggen auf nüchternen Magen besonders effektiv sein soll. Bei Sportlern kursiert das Gerücht, dass so mehr Fett verbrannt werden könne als mit vollem Magen. Eines ist richtig: Dieses Phänomen ist tatsächlich durch diverse Studien belegt wurden. Hingegen ist aber fragwürdig, ob man mit leerem Magen überhaupt in der Lage ist vergleichbare Leistungen zu erbringen als mit einem vollwertigen Start in den Tag. Die Experten der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention gehen davon aus, dass ein Training auf nüchternen Magen weniger intensiv verläuft, als mit vollem Magen. Demzufolge kann natürlich auch nicht so viel Energie verbraucht werden, wie bei Läufen mit vorangegangenen Mahlzeiten. Hinzu kommt ein nicht unbeachtliches Risiko an Unterzuckerung. Ergo ist es ratsam auch morgens erst zu essen und sich dann sportlich zu betätigen. Zudem sollte ein gewichtsbewusster Sportler in erster Linie Wert auf ein gutes Herz-Kreislauf-System legen und dort die Leistungsfähigkeit verbessern.

Trinken, trinken, trinken

„Beim Sport soll man mindestens 3 Liter trinken, sonst trocknet der Körper aus.“ Solche und ähnliche Sätze hat bestimmt jeder schon einmal gehört. Ganz falsch sind sie nicht, aber auch nicht vollkommen richtig. Es stimmt, dass man beim Sport mehr Flüssigkeit verliert, als bei normaler Tätigkeit. Dennoch ist es nicht so, dass man die Flüssigkeitszufuhr auf eine nötige Menge X festsetzen kann. Die Experten empfehlen deshalb, dass jeder Sportler für sich auf eine individuelle Flüssigkeitszufuhr achtet und sture Faustregen über Bord wirft.

Sit-Up und der Bauch ist  knackig

Es ist traurig aber wahr: Es ist einfach zu schön, um wahr zu sein, dass ein paar Rumpfbeuge im Liegen zum Waschbrettbauch verhelfen könnten oder die Reiterhosen im Nu verschwinden lassen. Die Experten machten hier eines deutlich. Man kann nicht bestimmte Problemzonen trainieren. Zwar werden in den am meisten beanspruchten Muskeln mehr Fett abgebaut, aber diese werden auch als erstes wieder aufgefüllt. Darüber hinaus sei es für das behandeln von Problemzonen nötig möglichst große Muskelgruppen zu trainieren. Bis sich Erfolge einstellen dauert es dann aber in aller Regel etwas länger. Dennoch haben die Experten einen Tipp: Aerobe Trainingsformen sollen in dieser Hinsicht am effektivsten sein.

Trainingseinheiten variieren

Die Experten sind sich auch darüber einig, dass ein monotones Training nicht zielführend ist. Vielmehr sollten Sportler darauf achten, den Sport regelmäßig und möglichst unterschiedlich zu gestalten. Nur dann können die Pfunde bestmöglich purzeln. Den Sportmedizinern kommt es dabei mehr auf die insgesamt verbrauchten Kalorien an als auf den Anteil der Fettverbrennung von der Gesamtenergie.

Knieschonung wirklich nötig?

Oft wird das Knie oder vielmehr Kniebeschwerden als Grund für den Sportverzicht vorgeschoben. Das Kniegelenk ist jedoch ein besonders dynamischer Teil unseres Körpers, welcher schnell auf Reize reagiert und sich seiner Situation anpasst. Deshalb stärkt zum Beispiel Joggen sogar nachweislich das Kniegelenk und führt dazu es vitaler zu machen. In einer großen durchgeführten Studie zum Joggen und Arthrose fanden Forscher heraus, dass gerade bei den Menschen, die am meisten gelaufen sind das Arthroserisiko am niedrigsten war. Sicherlich sind das Fakten, die für sich sprechen.

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