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Geschrieben: 10. Oktober, 2014 in Aktuelles
 
 

Kein Scherz: Nach Windows 8 kommt die 10

Windows 10_Technical Preview_Pin Used Items
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Microsoft hat aus dem Misserfolg von Windows 8 seine Schlüsse  gezogen und will nun mit der Version 10 alle glücklich machen: PC-mit-Maus-Anhänger, Systemadministratoren und Tablet-User. Und das ist das Ergebnis. Im Internet äußerte man sich durch den plötzlichen und überraschenden Versionssprung durch eine Vielzahl mehr oder weniger seriöser Kommentare gegenüber Microsofts Nummerierung skeptisch.

Windows 10 soll eine Lösung für viele Geräte bieten, Fotoquelle: Microsoft

Für den Software-Entwickler Andy Lincoln steht fest: „Das sind die Windows-Versionen: 1, 2, 3, NT, 95, 98, ME, 2000, XP, Vista, 7, 8 und jetzt 10. Microsoft kann eindeutig nicht zählen.“ (Quelle: spiegel.de) Der Twitter-User „The Numbered Sparky“ hat eine etwas nüchternere Sichtweise. Er nennt nur die erfolgreichen Windows-Versionen  und stellt fest, dass Windows 10 nach Windows 3.1, 95, 98, 2000, ME, Server 2003, XP, Vista, 7 und 8 das zehnte wirkliche Windows ist.

XP noch bei einem Viertel der User im Einsatz

Zwei Gründe, weshalb zahlreiche Firmen noch immer Windows XP verwenden, für das Microsoft keinen Support mehr bereitstellt, sind die Zeit und das Geld, die eine Umstellung erfordern würde. Laut „Net Applications“ ist das alte Windows bei einem Viertel aller PC immer noch im Einsatz. Für einen gehemmten Willen zum Umstieg sorgt für viele die komplizierte Kacheloberfläche mit dem Namen „Metro“, die es seit Windows 8 gibt. Sie diente dazu, Microsofts System mit Touchscreens steuerbar zu machen. Da jedoch bislang faktisch nur wenige Benutzer derartige Computer gekauft haben, ist „Metro“ für viele alles andere als ein Segen.

Eine bedeutsame Neuerung der Version 10 ist, dass Apps in Zukunft immer in Fenstern laufen und nicht mehr den vollen Bildschirm beanspruchen. Die Möglichkeit, sie auf Bildschirmgröße zu bringen, besteht allerdings immer noch. Zum Teil soll das auch von alleine gehen, zum Beispiel wenn man bei einem sogenannten Convertible-PC die Tastatur entfernt. Insgesamt klingt das nach einer vornehmen Lösung, um die Anliegen von Desktop- und Tablet-Usern zu versöhnen. Denn das ist sowieso eines der Ziele: Windows 10 soll auf vielen unterschiedlichen Apparaten funktionieren, auf dem PC genauso wie auf Smartphones, Tablets und der Xbox.

Ausprobieren ist möglich

Für Interessierte ist eine Technical Preview von Windows 10 ab dem 1. Oktober verfügbar. Zu den Systemvoraussetzungen dieser Vorab-Software hat das Unternehmen bislang nichts bekanntgegeben. Es ist ratsam, diese Version auf einem PC zu installieren, auf dem man nicht jeden Tag arbeitet. Das entgültige Windows 10 wird später erscheinen, als es Gerüchten zufolge bisher vermutet wurde. Im Januar, so viel ist bekannt, beabsichtigt Microsoft, weitere Informationen zur neuen Version preiszugeben, um sich im Anschluss vollständig auf die Anliegen von Privatnutzern zu widmen. Man kann davon ausgehen, dass die Software erst nach Microsofts regelmäßiger Entwicklerkonferenz „Build“ auf den Markt kommen wird, also nach dem April 2015.

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