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Geschrieben: 29. September, 2008 in Bewegungsapparat
 
 

Krampfadernleiden bei Frauen und Männern

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Schätzungsweise leiden etwa 60 Prozent der Deutschen an Krampfadern, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Besonders gefährdet sind diejenigen, die viel stehen müssen oder übergewichtig sind. Krampfadern entstehen, wenn die Venenklappen, die den Rückfluss des Blutes in den Venen verhindern, nicht mehr richtig funktionieren. Es kommt dann zu „Aussackungen“, d. h. die Venenwände geben dem erhöhten Druck nach und wölben sich nach außen.

Es erscheinen die typischen knotenförmigen, oft geschlängelten, bläulich gefärbten Krampfadern.

Symptome

Erste Beschwerden –
bevor überhaupt Krampfadern in Sicht kommen – sind:

  • „müde“, schwere Beine
  • Schwellungen
  • Spannungsgefühl
  • Stechende Schmerzen

Bewegungsmangel ist Gift für die Beine. Stundenlanges Stehen oder Sitzen, z. B. auf Langstreckenflügen oder bei langen Autofahrten, legt die Wadenmuskelpumpe lahm und das Blut versackt in die Beine. Daher, öfters mal eine Gehpause einlegen!

Einige Verhaltensregeln tut den Venen gut

  • So viel wie möglich gehen oder laufen. In der Freizeit hilft regelmäßiger Ausdauersport wie Radfahren, Schwimmen, Wandern, Walken, Laufen oder Tanzen. Wasser-Gymnastik entlastet die Gelenke und entstaut die Venen.
  • Übergewicht abbauen
  • Keine hochhackigen Schuhe tragen. Bequemes Schuhwerk wählen und so oft es geht, barfuß laufen, besonders im Urlaub ist das ideal
  • Wechselduschen, kaltes Wasser oder Kneipp`sche Anwendungen verbessern die Blutzirkulation
  • Beim langen Sitzen, öfters mal Füße kreisen lassen und häufig hochlagern.
  • heiße Vollbäder, lange Saunagänge, Hitze und pralle Sonne vermeiden, denn das erweitert die Venen
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