
Krebserkrankungen im Blickpunkt: die Onkologie
Teil 2 - Onkologie
Schwerpunkt der so genannten ‚Onkologie’ ist die Vorbeugung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Krebserkrankungen. Nach wie vor kein Thema, mit dem sich viele Menschen gerne freiwillig beschäftigen. Umso mehr werden Errungenschaften der onkologischen Forschung in breiter Öffentlichkeit geschätzt.
Was ist Krebs?
Was auch jedes Kind schon weiß: Zellen als die kleinsten Einheiten unseres Körpers teilen und vermehren sich normalerweise nur, wenn dies auch wirklich nötig ist. Zellwachstum mit übermäßiger Gewebeneubildung muss nicht immer gleich bösartig (maligne) sein, d.h. zellulär so verändert und ungebremst, dass es zerstörend auf anderes Gewebe wirkt und z.B. übers Blut auch an andere Orte im Körper gelangt, um dort Wucherungen anzuregen (Metastasierung). Nur bei einer bösartigen Geschwulst spricht man von ‚Krebs’.
Schwerpunkt Prävention
Der Verhinderung und Einschränkung der Ausbreitung von Tumoren gilt das besondere Augenmerk der modernen Krebsforschung. Risikofaktoren und Ursachen für bestimmte Krebsarten werden z.B. anhand einzelner Krankengeschichten untersucht und statistisch ausgewertet. Die so entstandenen Studien können Basis sein für z.B. groß angelegte Aufklärungskampagnen in der Öffentlichkeit oder etwa zur Förderung von Untersuchungen besonders gefährdeter Personengruppen. So kann bösartiges Zellwachstum vermehrt im Frühstadium erkannt und der Ausbruch bzw. die Ausbreitung einer Erkrankung vielleicht verhindert werden.
Zweites Standbein: die Diagnose
Schon bei der Früherkennung kommt auch der Diagnostik eine entscheidende Rolle zu. Eine detaillierte Erhebung von Symptomen dient der Onkologie als Ausgangspunkt für differenziertere Untersuchungen z.B. mit Röntgenstrahlen oder für Labortests von Köperflüssigkeiten und Gewebeabstrichen. Wurde ein Krebsverdacht bestätigt, so bestimmt der Onkologe bzw. die Onkologin mit weiteren Methoden das Stadium der Erkrankung nach dem internationalen ‚TNM-System’. Dieses beruht auf internationalen wissenschaftlichen Studien und klassifiziert Tumore nach deren Ausbreitung (z.B. Größe, Lymphknotenbefall, Metastasierung) und Bösartigkeit (Malignität).
Zentrale Therapieansätze
Mit der Bestimmung des Stadiums einer Krebserkrankung kann die Onkologie jene therapeutische Methode eingrenzen, die optimale Heilung verspricht und Risiken wie Nebenwirkungen so gering wie möglich hält. Allgemeiner körperlicher Zustand sowie begleitende Erkrankungen des Patienten spielen dabei ebenfalls eine Rolle. Am häufigsten kommen operative Tumorentfernung, Chemotherapie, Bestrahlung sowie eine Hormon- bzw. Immunbehandlung, auch in Kombination, zum Einsatz. Anhand der Stadienbestimmung lässt sich auch der Grad der Heilungschancen abschätzen. Bei den Therapien wird Krebsgewebe entweder entfernt und zerstört (kurativ) oder aber geschrumpft bzw. verkleinert (palliativ). Aufgrund ständig laufender Studien bewähren sich für bestimmte Krebsarten international gebräuchliche Verfahren der Behandlung. Nicht selten werden heutzutage herkömmliche Methoden ergänzt mit alternativen Therapien wie z.B. der Misteltherapie und einer psychoonkologischen Betreuung.
Quelle: Institut für Organo u. Biotherapie, H. P. Weber, Köln
http://www.krebstherapie-beratung.com/
gesund-vital-online "Gesund & Vital Online" der beliebte Gesundheitsratgeber und das Gesundheitsportal für die ganze Familie im Internet. Das Gesundheitsmagazin liefert Themen über Gesundheit von A-Z, Naturheilkunde, Ernährung, Gesundheitsprodukte, Apothekenprodukte, Therapien, Fitness & Beauty, Reiseapotheke, Erholungsorte uvm.
Hier klicken zum Test der aktuellen Gesund & Vital Printausgabe!

