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Geschrieben: 24. August, 2017 in Buchtipp | Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Gesundheitstipps: Langer Atem, langes Leben

40903999 - spring meadow of flowers. composition of nature.
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Die gute Nachricht steht gleich am Anfang! Beim Singen und beim Lachen atmet man automatisch richtig. Ansonsten gibt es leider nur wenige Menschen, die wirklich so atmen, dass der ganze Organismus optimal versorgt wird. Meistens ist unsere Atmung zu flach. Dieser Mangel ist auf recht einfache Weise korrigierbar. Wer immer wieder an seine Atmung denkt und dabei den Atem dabei spürbar und erlebbar macht, kann durch regelmäßiges Üben (wenige Sekunden mehrmals täglich), z.B. im Auto, beim Spazierengehen, im Bett… den Zwerchfellmuskel (Atemmuskel) kräftigen. Daraus resultiert eine vertiefte und wohltuende Atmung, die wir mit der Zeit auch dann praktizieren, wenn wir nicht an den Atem denken.

Marianne Porsche-Rohrer Apothekerin, Heilpraktikerin und Autorin

Marianne Porsche-Rohrer
Apothekerin, Heilpraktikerin und Autorin

Die Pflege der Atemwege beginnt schon morgens im Badezimmer. Das Gesicht mit kaltem Wasser waschen und etwas Wasser in der Nase aufziehen – das lehrte uns schon Sebastian Kneipp. Die Schleimhäute werden dadurch befeuchtet und der ganze Gesichtsbereich wird besser durchblutet. Wer sich oft in Räumen mit trockener oder gar staubiger Luft aufhält, profitiert spürbar durch die Anwendung von Kochsalz-Nasenspray.

Reichliches Trinken ist nicht nur für die Atemwege, sondern für den ganzen Menschen eine Wohltat. Ebenso sind Atemübungen nicht nur ein Training für das Zwerchfell und die Lunge. Sie verbessern die Gehirndurchblutung, bauen Stress und Unruhezustände ab, entspannen die Verdauungsorgane und lassen die Gesichtszüge gelöst und freundlich erscheinen. Wer einen langen und tiefen Atemzug macht, richtet unwillkürlich die Wirbelsäule auf (anders geht es gar nicht!) und wirkt damit intensiv Verkrampfungen und Verspannungen im gesamten Bewegungsapparat entgegen. Damit lassen sich sogar Schmerztabletten einsparen.

Wohlig ist es, den Atem zu beobachten und gute Gerüche bewusst wahrzunehmen. Wer sich kurze Arbeitspausen gönnt und am offenen Fenster ein paar tiefe Atemzüge genießt, wird frisch und leistungsfähig.

Tipp:

Bauchatmung: Behutsam, ohne Kraftanstrengung, einatmen und spüren, wie die Atemluft den Brustkorb weitet, dann langsam und gründlich ausatmen!

Yoga-Atmung: Rechtes Nasenloch zuhalten, tief einatmen, dann linkes Nasenloch zuhalten und durch das rechte ausatmen, abwechseln!

Auszug aus dem Buch
„Gesundheitstipps von Onkel Fips“
„Atemtherapie“

Im Grunde glaubt doch jedermann,

Dass er richtig atmen kann.

Doch kaum wer macht ganz tiefe Züge

Und tut der Lunge voll Genüge.

Hingegen meistens flach und seicht

Der Atem im die Lunge schleicht.

Man sollte sich mal überlegen:

Der Atem muss so viel bewegen.

Der Gasaustausch, hinaus – hinein,

Kann nur durch Atmung möglich sein.

Oft ist der Atem kraftlos, schlapp,

Dann zeichnen sich Beschwerden ab.

Bei Krämpfen der Muskulatur

Liegt’s meist am schwachen Atem nur.

Man spürt, dass viel im Bauch sich regt,

Wird er durch Atmung gut bewegt.

Auch Blähung, Stuhlträgheit und Druck

Vergeh’n mit Atmung schnell, ruck zuck.

Spannung im Kopf, Konzentration

Bessern sich nur mit Atmung schon.

Und Stress wird leichter, ohne Lüge,

Schon durch zehn tiefe Atemzüge.

Viel Atemtraining kann auch bringen

Ganz einfach Lachen oder Singen.

Buchtipp „Gesundheitstipps von Onkel Fips“

ISBN 978-3-00-034570-8
Preis: € 9,95

Zu beziehen über den Buchhandel oder die Verfasserin: porsche-rohrer.praxis@t-online.de

 

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