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 Manuka-Honig - Altbewährtes Mittel

Altbewährtes Mittel – neu entdeckt

In der Geschichte der Menschheit finden sich viele Belege für die Bedeutung von Honig. Schon für Hippokrates hatte Honig eine große Bedeutung: er verwendete ihn etwa als Wundauflage oder fiebersenkendes Mittel. Den Athleten empfahl er Honigwasser zur Verbesserung ihrer Leistung bei den antiken olympischen Spielen. Jahrhunderte später bei Paracelsus war Honig ein wesentlicher Bestandteil dessen berühmter Heilrezepturen.

Doch irgendwann geriet Honig als Heilmittel in Vergessenheit. Erst in jüngster Zeit findet er wieder mehr Beachtung. Sehr große Aufmerksamkeit von Wissenschaft und Forschung gilt aktuell dem neuseeländischen Manuka-Honig, vor allem im Hinblick auf seine Wirksamkeit bei der Bekämpfung von Infektionen.

Dieser Honig stammt von den Blüten des wilden Manukastrauchs (Leptospermum scoparium) aus Neuseeland; ein entfernter Verwandter des australischen Teebaums. Die Fähigkeit von Manuka, auch unter den schwierigsten Bedingungen zu überleben, findet sich in den Teilen der außergewöhnlichen Pflanze wieder. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, verwendeten seine Blätter zur Desinfektion, einen Aufguss von Rinde und Blättern für innerliche Anwendungen bei Entzündungen oder Magen-/Darmproblemen. Dem Honig des Manukastrauchs schrieben die Maori eine ganz besondere Heilkraft zu.

Mehr als Brotaufstrich

Manuka-Honig ist eine gute Basis für eine gesunde Ernährung. Der hohe Gehalt an Fruchtzucker (rund 40 Prozent) und an Traubenzucker (rund 30 Prozent) liefert dem Körper Energie und hält wichtige Körperfunktionen in Gang, verbessert dadurch die körperliche Kondition und unterstützt die Arbeit der Nervenzellen. Rund 120 Aromastoffe verleihen Honig seinen typischen Geschmack. Als Brotaufstrich und als delikate Zutat in Salatdressings, Marinaden oder auch Cocktails eignet sich Manuka-Honig wunderbar. Am allerbesten jedoch ist er pur, Löffel für Löffel!

Ein leckerer Bakterien-Killer
Doch dieser Honig kann noch mehr. Langjährige Studien von Professor Peter Molan an der neuseeländischen Waikato Universität zeigen die Überlegenheit bei der Wirksamkeit bestimmter Sorten von Manuka-Honig als natürliches Antibiotikum im Vergleich zu allen anderen Honigsorten. Neuere Studien aus Kanada und Australien – z.B. aus dem Labor der Universität Sydney vom Juni 2009 – belegen die Wirkung von Manuka-Honig sogar bei antibiotikaresistenten Bakterienstämmen (MRSA). Die wissenschaftlichen Ergebnisse sind vor allem bedeutend für die Behandlung stark infizierter und chronischer Wunden, aber auch für die Therapie unterschiedlichster innerlicher Erkrankungen wie zum Beispiel Magen- und Darmgeschwüre. Manuka-Honig bekämpft gefährliche Bakterien wie Staphylococcus aureus, gegen die Antibiotika machtlos sind.

Aus diesem Grund erfährt Manuka-Honig zunehmend Akzeptanz als natürliches Antibiotikum und wird mittlerweile mit großem Erfolg in deutschen Kliniken und Arztpraxen eingesetzt. Eine maßgebliche Rolle spielt dabei auch die Tatsache, dass Bakterien gegenüber Manuka-Honig – anders als bei Antibiotika –
keine Resistenzen zu entwickeln scheinen und Manuka so seine Wirkungskraft beibehält.

Der Honig ist universal einsetzbar und sowohl für die innerliche wie für die äußerliche Anwendung. Er eignet sich auch im Hausgebrauch hervorragend zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und der gezielten Abwehr von Infektionen.



Das antibakterielle Prinzip

Trotz intensiver Forschung konnte man die Frage nach dem entscheidenden Wirkstoff in diesem besonderen Honig lange Zeit nicht beantworten. Erst vor wenigen Jahren kam das Team um Professor Dr. Henle an der Technischen Universität Dresden dem Geheimnis von Manuka-Honig auf die Spur.
In einer vergleichenden Studie identifizierte es den Wirkstoff Methylglyoxal, der nur in manchen Manuka-Honigen in ungewöhnlich hoher Konzentration vorkommt. Professor Henle bezeichnet Methylglyoxal als hauptverantwortlich für die konkurrenzlose Wirksamkeit und nennt es „das antibakterielle Prinzip von Manuka-Honig“. Denn je höher der Gehalt an Methylglyoxal, desto größer ist die antibakterielle Aktivität des Honigs.
Normale Honige, deren wesentlich schwächere antibakterielle Wirkung hauptsächlich auf Wasserstoffperoxyd beruht, enthalten eine nur unbedeutende Menge an Methylglyoxal. Zum Vergleich: reiner Manuka-Honig enthält bis zu 800 mg/kg des Wirkstoffs, normale andere Honige höchstens bis zu 20mg/kg.
Ein weiterer Pluspunkt: Methyglyoxal ist weitgehend hitzeunempfindlich und somit eignet sich Manuka-Honig sehr gut für den Klassier „Heiße Milch mit Honig“.

Manuka nicht gleich Manuka
Wie bei allen Naturprodukten spielen Faktoren wie Herkunft, Klima, Standort oder Lagerung eine wichtige Rolle bei der Qualität des Honigs. Je nach Einfluss der Umgebung herschen starke Schwankungen im Gehalt von Methylglyoxal und somit auch in der Kraft des Honig. Nur ein Teil der geernteten Manuka-Honige kann die für die antibakterielle Wirksamkeit wesentliche Konzentration von mindestens 100mg Methylglyoxal pro Kilogramm Honig aufweisen.

Die Blüte des wilden Manukastrauches ist sehr schön anzusehen.Um diesen Wert nachzuweisen werden einige Manuka-Honige nach einem an der Universität Dresden entwickelten Verfahren auf ihren Gehalt an Methylglyoxal getestet und zertifiziert. Ein Honig mit dem Wert MGO 100+ enthält 100 mg des Wirkstoffs pro Kilogramm Honig, ein MGO 400+ dementsprechend 400 mg. Jede einzelne Charge des Honigs wird nach dem Verfahren wissenschaftlich getestet und zertifiziert. Manuka-Honig ist naturbelassen und frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen.

Manuka-Honig ist ein wirksames Hausmittel bei vielen Erkrankungen. Er eignet sich sowohl für die äußeliche als auch für die innerliche Anwendung.
Manuka-Honig ist ein wirksames Hausmittel bei vielen Erkrankungen.
Er eignet sich sowohl für die äußerliche als auch für die innerliche Anwendung.

Manuka-Honige sind ab diesem Herbst deutschlandweit erhältlich in Apotheken, Reformhäusern sowie im gut sortierten Fachhandel und Kosmetikstudio.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.manukahonig.org.



www.shop-apotheke.com


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