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Geschrieben: 07. Oktober, 2015 in Haut
 
 

Massage- oder Speiseöl – Der kleine Unterschied

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Welche Öle eignen sich als Massage-Öl?

Thai, Shiatsu, Lomi Lomi oder Hot Stone – die Auswahl an verschiedenen Massagen ist groß. Ihr Ziel ist meist dasselbe. Massagen verschaffen verkrampfter Muskulatur Entspannung und helfen dabei, schlecht durchblutete Körperregionen zu reaktivieren und zu sensibilisieren. Nicht nur Profis benutzen dafür am besten ein Massage-Öl. Und wenn keines zur Hand ist? Kann man dann einfach das Extra Vergine aus dem Küchenschrank nehmen?

Eines vorweg: Auch wenn viele Gründe für ein spezielles Massage-Öl sprechen, kann man Speiseöl wie Sonnenblumen- oder Oliven-Öl zum Massieren verwenden. Schon seit der Antike werden diese als Grundlage für Massage-Öl verwendet. Auch heute noch basieren die meisten Massage-Öle entweder auf Mineral-Ölen wie Paraffin oder Pflanzen-Ölen wie Soja-, Mandel-, Sesam-, Traubenkern-, Kokos-, Jojoba- oder Aprikosenkern-Öl. Allerdings kann es passieren, dass Speise-Öl schnell ranzig riecht, die Haut reizt oder nicht gut einzieht. Um das zu verhindern, werden einem Massage-Öl heutzutage noch verschiedene Zusatzstoffe wie Parfüme und Pflegestoffe beigemischt, die Haut und Nase schmeicheln.

Für die spezielle Aromatherapie werden dem Massage-Öl noch bestimmte ätherische Öle hinzugesetzt. So gilt Lavendel-Öl als beruhigend und entzündungshemmend, Mandarinen-Öl als muskellockernd, Melissen-Öl als erfrischend und beruhigend und Rosen-Öl als besonders hautpflegend. Die Wirkung ist in den meisten Fällen bisher jedoch nicht wissenschaftlich belegt. Auch darf man die meisten dieser ätherischen Öle nicht unverdünnt auf die Haut auftragen, da sie diese reizen würden. Generell sollte man parfümierte Massage-Öle sparsam einsetzen, denn der Geruch kann sehr intensiv werden. Bei einem guten Öl reichen häufig schon wenige Tropfen aus.

Übrigens: Massage-Öle machen Latex rissig und porös. Daher sollte man Massage-Öle niemals in Verbindung mit Latex-Kondomen benutzen. Hierfür gibt es spezielle Gleitmittel auf wasserlöslicher oder Silikon-Basis. Außerdem kann es durch die verschiedenen Zusatzstoffe zu Reizungen im Intimbereich kommen. Beachten Sie die Anwendungshinweise auf der Verpackung!

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