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Geschrieben: 16. Oktober, 2015 in Ernährung | Gesund essen
 
 

Omega-3-Fettsäuren – Mehr Fisch auf den Tisch!

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Ohne Omega-3-Fettsäuren könnten wir nicht existieren. Denn die ungesättigten Fettsäuren sind ein essenzieller Baustein jeder Zellmembran und machen sie elastisch und flexibel. Zudem verbessern sie den Fettstoffwechsel und stärken das Herz-Kreislauf-System. Außerdem benötigen wir sie auch noch für unsere grauen Zellen! Da unser Körper die Fettsäuren aber nicht selbst bilden kann, ist er darauf angewiesen, dass wir sie über die Nahrung aufnehmen.

Mehr Fisch auf den Tisch, Fotoquelle: 123RF

Omega 3 auf dem Speiseplan

Die Palette an Lebensmitteln, die Omega-3-Fettsäuren enthalten, ist reichhaltiger als man vielleicht denkt. Wichtigster Lieferant ist der Fisch, vor allem fette Meeresfische wie Makrele, Hering oder Lachs. Diese enthalten besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Auch bestimmte Pflanzenöle enthalten die wichtigen Fettsäuren, beispielsweise Leinöl und Chia-Öl. Doch auch in Walnuss-, Raps- oder Sojaöl ist es zu finden. Weitere Quellen sind Milch und Butter sowie Nüsse. Außerdem ist der Nährstoff noch in Spinat, Avocados, Kürbissen, Eiern und Soja enthalten. Inwieweit Fischöl-Kapseln die Omega-3-Aufnahme ergänzen können, ist bisher noch nicht abschließend erforscht.

Vorbeugen mit Omega 3

Eine gute Versorgung mit Omega 3 kann verschiedensten Erkrankungen vorbeugen und bereits bestehende Symptome lindern. Dazu zählen genauso Entzündungen, Rheuma und Asthma wie auch Bluthochdruck, Diabetes und Demenz. Verschiedene Studien konnten sogar zeigen, dass manche Krebsarten umso seltener auftreten, je besser die Versorgung mit Omega 3 ist. Insgesamt wirkt es beruhigend auf das vegetative Nervensystem und lindert die Folgen von Stress auf Nerven und Gefäße. Dadurch sinkt auch das Risiko eines Herzinfarkts.

Gefahr der Überdosierung

Auch wenn Omega 3 ein wichtiger Baustein unseres Organismus ist, sollte man es mit der Dosierung nicht übertreiben. Denn bei einer Überdosierung, vor allem wenn diese durch Nahrungsergänzungsmittel hervorgerufen wird, kann es zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall oder Übelkeit kommen. Außerdem warnte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im vergangenen Jahr in einer Stellungnahme vor den Risiken einer Überdosierung. Nimmt man zu viel der eigentlich gesunden Fette auf, könne das den Cholesterinspiegel sogar erhöhen. Auch eine Blutungsneigung könne verstärkt und die Immunabwehr gerade älterer Menschen geschwächt werden. So rät die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa), eine Dosis von fünf Gramm pro Tag nicht zu überschreiten. Mit natürlichen Lebensmitteln wird man diese Obergrenze aber nur schwer erreichen können. Folgt man der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und isst ein- bis zweimal in der Woche fetten Meeresfisch, entspricht das in etwa 250 bis 500 Milligramm pro Woche. Eine solche Diät schmeckt nicht nur fantastisch, sondern versorgt uns auch mit ausreichend Omega 3.

Quelle: Focus

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