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Geschrieben: 20. August, 2013 in Gesund essen | Nahrungsergänzung
 
 

Omega-3 Fettsäuren – Beugen Krankheiten vor und schützen die Gefäße!

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Fettsäuren sind wichtige Grundbausteine der Nahrungsfette und ein wichtiger Energielieferant für den Organismus. Ohne Fett kann unser Körper nicht funktionieren, denn er braucht Fett für einen gesunden Fettstoffwechsel. Doch es müssen eben „gesunde“ Fette sein – denn Fett ist nicht gleich Fett! Gesundes Fett dient dem Aufbau körpereigener Fette, die uns gegen Kälte schützen. Tierische Lebensmittel enthalten hingegen ungesunde Fette und obendrein viel Cholesterin.

Man unterscheidet Fettsäuren zwischen:

  • gesättigten Fettsäuren (Fleisch, Wurstwaren, Butter, Schmalz, Speck)
  • einfach ungesättigten Fettsäuren (vorwiegend aus Pflanzen, z. B. Oliven- oder Rapsöl)
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren (aus Fisch und Pflanzen)

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind lebenswichtige Nährstoffe, die unser Körper nicht selbst herstellen kann, man bezeichnet sie deshalb als essenziell. Wir müssen sie also in ausreichender Menge über die Nahrung aufnehmen. Sie sind für den Körper wichtig, da sie unverändert von den Körperzellen aufgenommen und direkt in die Zellmembranen eingelagert werden, deren Funktion dadurch optimiert wird. Man teilt sie in zwei wichtige Unterklassen ein: Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Letztere sind überwiegend pflanzlicher Herkunft. Omega-3 Fettsäuren sind die wertvollsten und in Fisch, Meeresfrüchten, Tofu, Mandeln, Walnüssen sowie in Pflanzenölen aus Leinsamen, Weizenkeimen oder Raps zu finden.

In der Regel sind Omega-3 Fettsäuren in unserer Nahrung nicht ausreichend vertreten und durch den Mangel können eine Reihe ernsthaften Gesundheitsstörungen auftreten: Es kommt vermehrt zu Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien, Rheuma und anderen entzündlichen Krankheiten. In den vielen Studien über Omega-3 Fettsäuren steht vor allem Fisch – insbesondere fetter Fisch – als deren wichtigste Quelle im Mittelpunkt. Kaltwasserfische wie Lachs, Makrelen, Hering, Tunfisch und auch Schalentiere besitzen eine hohe Konzentration an Omega-3 Fettsäuren. Es gilt als erwiesen, dass Fisch essende Populationen wie z. B. Eskimos oder Inselbewohner eine auffallend niedrigere Herzinfarkt-Rate und bessere Blutgerinnungswerte aufweisen als Völker, bei denen Fisch nur sehr selten auf den Tisch kommt.

Was bewirken Omega-3 Fettsäuren im Körper?

  • sie dienen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen, indem sie gezielt auf eine Reihe von gefährlichen Faktoren hinwirken, die Herz und Blutgefäße bedrohen
  • sie helfen, die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern, sie erweitern die Blutgefäße und machen zähes Blut dünnflüssiger
  • sie wirken sich positiv auf den Fettstoffwechsel aus, weil sie erhöhte Triglycerid- und Cholesterinwerte und damit auch das Arterioskleroserisiko senken
  • sie normalisieren einen leicht erhöhten Blutdruck
  • sie fördern die Durchblutung (wichtig bei Arterienverkalkung!)
  • die Leistungsfähigkeit wird gesteigert
  • sie finden in der Behandlung von Allergien, Neurodermitis und Hautekzemen Verwendung

Omega-3 Fettsäuren werden auch zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen eingesetzt
(Rheuma, Schuppenflechte, Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa)

  • sie helfen bei Thrombose Neigung, weil sie das Zusammenklumpen der Blutplättchen hemmen
  • sie werden während der Schwangerschaft für die embryonale Entwicklung (Gehirn und der Sehkraft) benötigt
  • Patienten nach einem Herzinfarkt scheinen ebenfalls von den Omega-3 Fettsäuren zu profitieren
Stellen Sie Ihre Ernährung um: Essen Sie mehr Fisch und weniger Fleisch! Leider steht immer noch viel zu selten Seefisch auf dem Speiseplan in Deutschland. Statt der empfohlenen 0,3 bis 0, 4 g langkettiger Omega-3 Fettsäuren pro Tag, liegt der Verzehr lediglich bei 0,1 g. Zu Recht empfehlen Wissenschaftler zwei Fischmahlzeiten pro Woche zu sich zu nehmen. Fisch ist zudem noch kalorienarm und enthält neben den wertvollen Omega-3 Fettsäuren viele Vitamine und Mineralstoffe. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3 Fetten einzunehmen, um den Mangel auszugleichen.


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