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10. November, 2005 unter:
Diagnoseverfahren
Diagnoseverfahren
Positronen-Emissions-Tomographie - PET Teil1
Teil 1
Die Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Ein noch relativ neues Diagnoseverfahren speziell in der intensiv-medizinischen Behandlung der Onkologie bildet die Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Sie liefert vor allem in der Krebsfrüherkennung höchst differenzierte Aufnahmen innerer Krankheitsherde, kann im Gegensatz zu anderen Verfahren auch Aufschluss über die Bösartigkeit von Wucherungen geben, da sie direkt den Arbeitsablauf einzelner Körperzellen im Visier hat.
‚Positronenstrahler’ (Tracer), d.h. radioaktiv markierte Substanzen, werden dem Patienten etwa eine Stunde vor der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) verabreicht, z.B. die F18-Desoxyglukose (FDG), ein mit radioaktivem Fluor markiertes Traubenzuckermolekül, das normal verstoffwechselt wird. Beim Zerfall der Strahler werden Energien frei, welche von Detektoren registriert werden, während der Patient auf einer Liege schrittweise durchs Gerät geschoben wird. Eine Kamera mit daran angeschlossenem Rechner erstellt auf dieser Basis mehrdimensionale Bilder des Körperinnern im Hell-Dunkel-Kontrast. Bei einer PET, meist in Kombination mit einer CT, heben sich in den Aufnahmen bereits millimetergroße Wucherungen bösartiger Zellen deutlich als helle Flecken vom restlichen Gewebe ab, da diese in der Regel über einen intensiveren Traubenzuckerverbrauch verfügen und sich das FDG dort mehr anreichert.
Mit einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann so z.B. bereits innerhalb einer Stunde Lage, Ausdehnung, Malignität und Stadium eines Tumors recht gut (mit bis zu 90%iger Genauigkeit) und vor allem früh erkannt werden. Umso passgenauer werden dann auch Therapiemaßnahmen planbar. Dies macht das ansonsten kostenintensive Verfahren rentabel, weil erst dadurch vielleicht andere aufwändige Untersuchungen, mitunter sogar mehrere operative Eingriffe, vermieden werden können. Bei der Nachsorge wird eine Neubildung von Tumorgewebe frühzeitiger erkennbar, bereits wenige Wochen nach einer Behandlung.
Die Strahlenbelastung bei der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist äußerst gering, da die Tracer über eine extrem kurze Halbwertzeit verfügen und auch in kleinen Mengen eine zuverlässige Aussage liefern.
Neben der Krebsdiagnose wird die PET auch erfolgreich bei Herz- und Nervenerkrankungen angewandt.

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Ein noch relativ neues Diagnoseverfahren speziell in der intensiv-medizinischen Behandlung der Onkologie bildet die Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Sie liefert vor allem in der Krebsfrüherkennung höchst differenzierte Aufnahmen innerer Krankheitsherde, kann im Gegensatz zu anderen Verfahren auch Aufschluss über die Bösartigkeit von Wucherungen geben, da sie direkt den Arbeitsablauf einzelner Körperzellen im Visier hat.
‚Positronenstrahler’ (Tracer), d.h. radioaktiv markierte Substanzen, werden dem Patienten etwa eine Stunde vor der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) verabreicht, z.B. die F18-Desoxyglukose (FDG), ein mit radioaktivem Fluor markiertes Traubenzuckermolekül, das normal verstoffwechselt wird. Beim Zerfall der Strahler werden Energien frei, welche von Detektoren registriert werden, während der Patient auf einer Liege schrittweise durchs Gerät geschoben wird. Eine Kamera mit daran angeschlossenem Rechner erstellt auf dieser Basis mehrdimensionale Bilder des Körperinnern im Hell-Dunkel-Kontrast. Bei einer PET, meist in Kombination mit einer CT, heben sich in den Aufnahmen bereits millimetergroße Wucherungen bösartiger Zellen deutlich als helle Flecken vom restlichen Gewebe ab, da diese in der Regel über einen intensiveren Traubenzuckerverbrauch verfügen und sich das FDG dort mehr anreichert.
Mit einer Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann so z.B. bereits innerhalb einer Stunde Lage, Ausdehnung, Malignität und Stadium eines Tumors recht gut (mit bis zu 90%iger Genauigkeit) und vor allem früh erkannt werden. Umso passgenauer werden dann auch Therapiemaßnahmen planbar. Dies macht das ansonsten kostenintensive Verfahren rentabel, weil erst dadurch vielleicht andere aufwändige Untersuchungen, mitunter sogar mehrere operative Eingriffe, vermieden werden können. Bei der Nachsorge wird eine Neubildung von Tumorgewebe frühzeitiger erkennbar, bereits wenige Wochen nach einer Behandlung.
Die Strahlenbelastung bei der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) ist äußerst gering, da die Tracer über eine extrem kurze Halbwertzeit verfügen und auch in kleinen Mengen eine zuverlässige Aussage liefern.
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