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Geschrieben: 28. Mai, 2013 in Sexualorgane
 
 

Potenzstörung – was tun?

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Alter und Krankheiten beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit jedes Menschen. Die Einschränkungen betreffen längst nicht nur die körperliche oder geistige Fitness, sondern können sich ebenso auf Bereiche ausdehnen, die überwiegend von Herren als ungemein beschämend empfunden wird. Dabei gehören Potenzstörungen zu den normalen Gebrechen und Hilfe ist relativ nah.


Die Ursache der Potenzstörung abklären

Nicht jede Erektionsschwäche muss unmittelbar mit einer verminderten Leistungsfähigkeit in Verbindung stehen. Tatsächlich beeinflussen zahlreiche Medikamente die Manneskraft und verhindern, dass sich eine Erektion aufbaut. Betroffene sollten Kontakt mit ihrem Hausarzt aufnehmen und gemeinsam mit ihm überprüfen, ob die Problematik mit den Medikamenten in Verbindung steht. Teils genügt es schon, den Hersteller zu wechseln und die Probleme geben sich.

Natürliche Mittel zur Potenzsteigerung

Ist die Potenzschwäche nicht stark ausgebildet und regt sich das gute Stück in regelmäßiger Häufigkeit, könnte bereits eine Ernährungsumstellung Abhilfe schaffen. Seit Jahrhunderten stehen Nahrungsmittel unmittelbar mit einer verbesserten Erektion im Zusammenhang. So soll Spargel der Schwäche vorbeugen, während Eier die Spermienqualität verbessern. Eine gesunde Ernährung, die viel Wert auf Omega-3-Fettsäuren legt, verbessert die Durchblutung und führt dazu, dass die Schwellkörper ausreichend versorgt werden. Dasselbe gilt für Knoblauch, allerdings sollten Herren auf den Verzehr vor dem Liebesspiel verzichten. Je nach Geruchssinn des Partners könnte sich der auf den Mann positiv wirkende Effekt negativ auf den Partner auswirken.

Radikale Luststeigerung

Ist die Potenzstörung so stark ausgeprägt, dass weder eine Ernährungsumstellung, noch der Wechsel von Medikamenten Abhilfe schafft, können sich Betroffene Potenzmittel verschreiben lassen. Die Tabletten lösen eine Erektion aus und unterstützen ihre Erhaltung. Als Alternative kommen zudem Injektionen in die Schwellkörper oder in die Harnröhre in Betracht. Doch sind medikamentöse Abhilfen nicht für jeden Betroffenen zugänglich. Bei schweren Herzerkrankungen können Potenzmittel beispielsweise einen Herzinfarkt auslösen. Zusätzlich liegt der Verdacht nahe, dass Erektionsstörungen eine psychosomatische Ursache zugrunde liegt, sodass das Bestehen einer psychischen Erkrankung abgeklärt werden sollte. Letztlich können Partnertherapien helfen, mit der nachlassenden Manneskraft zurecht zu kommen und das Selbstbewusstsein des Mannes zu stärken.

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