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Geschrieben: 20. August, 2013 in Gesundheit | Sport & Bewegung
 
 

Regelmäßiger Sport als Krebsprophylaxe

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Das Krankheitsspektrum unserer heutigen Zeit hat sich verändert. Gründe dafür sind das Leben in einer Wohlstandsgesellschaft und die damit verbundene „Verweichlichung“ sowie das Leben in städtischen Ballungsräumen. Immer mehr Menschen erkranken an Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes und Tumorerkrankungen. Diese Erkrankungen werden auch als „Zivilisationskrankheiten“ bezeichnet, da sie mit wirtschaftlichen Wohlstand und unter anderem auch mit der „westlichen“ Ernährungsweise zusammenhängen.

Eine falsche Ernährungsweise aber ist nicht alleine ausschlaggebend für das Auftreten von Zivilisationskrankheiten. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bewegungsarmut. Fit werden und bleiben spielen eine ganz entscheidende Rolle. Körperliche Aktivität stimuliert nicht nur den Stoffwechsel und das Immunsystem, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur seelischen Ausgeglichenheit. Stress wird abgebaut und die Stimmung hellt sich auf. Körperliche Anstrengung ist deshalb ein Stimulans. Der stimmungsaufhellende Effekt sorgt dafür, dass körperliche Aktivität mit dem Gefühl von Wohlbefinden verknüpft ist.

Sport wird von vielen Menschen gleichgesetzt mit Fitness und Gesundheit. Dies gilt besonders für die so genannten Breitensportler, die aus Freude an der Bewegung und als Ausgleich zu ihrer häufig bewegungsarmen beruflichen Tätigkeit Sport betreiben. Gesundheitssport im Sinne von Breitensport dient also zum Erhalt der Gesundheit. Dazu gehören auch Angebote für Patienten mit Krebs. Eine erhöhte bzw. gesteigerte Versorgung mit Sauerstoff intensiviert den Stoffwechsel, die Zirkulation und die Organfunktionen. Dies wiederum führt zur Aktivierung des Immunsystems, erhöhter Entschlackung und Verschiebung des Säure-Basen-Verhältnisses zum Basischen hin. Weitreichende Wirkungen im hormonellen Bereich und vielerlei wichtigen Organfunktionen sind möglich. Ein moderates Training, aufgeteilt in drei bis vier Trainingseinheiten, wirkt sich nicht nur positiv auf die allgemeine Gesundheit, sondern auch auf das „gesunde“ Altern. Im Klartext heißt das: Drei Mal die Woche 20 Minuten körperliche Aktivität mit deutlichem Schwitzen und vermehrter Atemtätigkeit. Rad fahren, rudern, schwimmen, joggen oder Schi fahren sind geeignete Ausdauersportarten, um nur einige zu nennen.

Was regelmäßiger Sport bewirkt:

  • Vorbeugung von Gefäßveränderungen und damit Vorbeugung von Infarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose
  • Blutdrucksenkung
  • Stärkung des Immunsystems durch Aktivierung des unspezifischen Immunsystems
  • Gewichtsreduktion durch Fettabbau
  • Krebsprophylaxe
  • Stärkung der Muskulatur, dadurch bessere Stützfunktion
  • Verbesserung der Belastbarkeit des Bewegungsapparates
  • Auffangen von Haltungsschäden
  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung
  • Steigerung des Selbstwertgefühls
  • Antidepressive, stimmungsaufhellende Wirkung
  • Erhöhung der Stresstoleranz
  • Spannungslösung
  • Rund zwei Drittel aller Krebserkrankungen können durch eine Änderung der Lebensweise vermieden werden. Sport und eine gesunde
  • Ernährungsweise sind nicht nur ein wirksamer Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen, sondern auch vor Krebs.

Wer länger und gesünder leben möchten, muss aktiver werden – denn Bewegung erhöht die Lebenserwartung!

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