Heilpflanzen
Rettet die Ringelblume!
Naturkosmetik im Visier der EU-Bürokratie
Einige der wirksamsten heimischen Heilkräuter erregen den Unmut der EU-Kommission. Gesetzesentwürfe innerhalb der EU könnten ab Jahresende wichtige traditionelle Kräuter und Pflanzenöle wegen ihrer angeblichen "allergenen Wirkung" aus der Kosmetik verbannen. Davon betroffen wären unter anderem die Ringelblume, das Johanniskraut und die Schafgarbe.
Einige Hersteller von Naturkosmetika wollen das nicht kampflos hinnehmen. Sie haben sich zur "Initiative Ringelblume" zusammengeschlossen und hoffen, rechtzeitig ein Kraut gegen die Sturheit der EU-Bürokratie zu finden.
Das hofft auch Wolfgang Stix, Geschäftsführer des Kosmetikherstellers Styx Naturcosmetic (www.styx.at). Er bietet "chemiefreie" Ringelblumen-Kosmetik an, die die Kunden seit vielen Jahren begeistert und die sie bislang ohne jegliche allergene Beschwerden nachfragten. "Die Ringelblume wird seit Jahrtausenden als Heilkraut bei Entzündungen verwendet. Ich glaube, es gibt kein einziges Heilkraut, das der Menschheit so viel Gutes getan hat wie die Ringelblume. Egal ob als Salbe bei Venenentzündungen oder als Tee bei Gastritis", erklärt Wolfgang Stix. Auch bei Pflege- und Kosmetikprodukten mit Teebaum- und Rosenöl droht durch die aktuellen Bestrebungen der EU-Kommission ein mögliches Verbot noch bis Jahresende!
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