
Schnelle Hilfe gegen Schmerzen
Stauchungen, Prellungen, Zerrungen – Was kann man tun?
Statistisch gesehen stellt der Haushalt die größte Gefahrenquelle dar. Wie schnell stößt man gegen eine spitze Kante, vertritt sich auf der Treppe den Fuß oder überanstrengt sich an zu schweren Lasten? Zusätzlich lauern bei Sport und anderen Aktivitäten Gefahren wie Verstauchungen, Prellungen oder Zerrungen.
Häufig ist man einfach unvorsichtig: Um nicht den doppelten Weg laufen zu müssen, trägt man mehr als man verkraften kann oder nimmt flugs den wackeligen Bürostuhl, um Gegenstände aus dem obersten Regal zu holen. Hier sind Unfälle vorprogrammiert. Im Sport ist es nicht anders: zu wenig Training und Selbstüberschätzungen führen nicht selten zu schmerzhaften Verletzungen.
Das Resultat: es pocht, sticht und schmerzt
Ist das Malheur passiert, ist die richtige Reaktion entscheidend: Speziell bei Zerrungen und Verstauchungen sollte die lädierte Gliedmaße hoch gelagert und gleichzeitig gekühlt werden. So lassen sich starke Blutergüsse und Schwellungen entgegen wirken. Bei Verspannungen der Muskulatur sollte dagegen mit Wärme und leichten Massagen gearbeitet werden, um die Schmerzen zu lindern.
Um dem Körper eine leichtere und sinnvollere Regeneration zu ermöglichen, sollte auch gegen den Schmerz selbst vorgegangen werden. Durch sie kommt es zu Schonhaltungen des Körpers, die jedoch weitere Verspannungen nach sich ziehen können.
Schnelle Hilfe gegen den Schmerz
Schnelle Hilfe gegen Schmerzen bieten viele Salben und Gels, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Diclofenac. Sie unterbinden die Produktion spezieller Botenstoffe, die maßgeblich an Schmerz- und Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Einreibungen mit diesen Medikamenten können durch temperaturverändernde Packungen oder Massagen begleitet werden.
Wichtig ist vor allen Dingen, das verletzte Körperteil nach dem Abklingen der Schmerzen wieder langsam zu belasten. Durch angepasste gymnastische Übungen muss die Durchblutung von Muskulatur und Gelenken wieder angekurbelt werden. So bleiben auch die stützenden Bänder und Sehnen elastisch. Um den Körper wieder fit für die Belastungen des Alltags zu machen, sollten die Übungen langsam gesteigert werden.
Nehmen Sie die Zeichen Ihres Körpers ernst
Generell sollte Schmerzen jedoch immer Aufmerksamkeit geschenkt werden: Klingen sie nach wenigen Tagen nicht von allein ab, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um schwerwiegende Verletzungen auszuschließen oder gegebenenfalls zu behandeln.
Quelle: ratiopharm
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