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Geschrieben: 05. Oktober, 2012 in Sport & Bewegung
 
 

Skilanglauf: Gesundheit pur für Herz und Kreislauf

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Skilanglauf ist die Sportart der Wahl für alle diejenigen, die den Rummel auf den Pisten meiden wollen und keine Lust haben, sich in die langen Schlangen an den Skiliften einzureihen. Langlaufen ist ideal für alle diejenigen, die die weiße Pracht der winterlichen Landschaften oder ein herrliches Panorama genießen und den Sport ihren eigenen Kräften und Fähigkeiten anpassen wollen. Zudem ist Skilanglauf preiswert und ist „in“.


In den meisten Skigebieten lädt ein weit verzweigtes Netz an gut gespurten Loipen zum beliebtesten Ausdauertraining ein.

Skilanglaufen ist gesund

Kaum ein Sport ist besser für ein Ausdauertraining geeignet. Das Herz- Kreislaufsystem kommt in Schwung und wird gestärkt, der Bluthochdruck und Cholesterin-Spiegel wird gesenkt und Infarkt und Diabetes vorgebeugt. Außerdem wird das Immunsystem stimuliert, das Lungenvolumen vergrößert und die Sauerstoffversorgung im Blut verbessert. Nebenbei verbrennt man eine nicht unerhebliche Zahl an Kalorien.

Wie Nordic Walking oder Schwimmen beansprucht Skilanglauf als Fitness-Sport den gesamten Körper. Vor allem die Arm-, Schulter-, Bein-, Bauch- und Rückenmuskulatur wird gefordert. Die Bewegungen sind weich, fließend und gleichmäßig und es besteht daher keine Gefahr von Muskelfaserrissen oder Zerrungen durch plötzliche, untypische Bewegungen wie bei anderen Sportarten. Außerdem hält sich die Belastung für die Gelenke in Grenzen.

Skilanglauf ist bestens dazu geeignet, Stress abzubauen und wirkt sich positiv auf Beweglichkeit, Koordination und Gleichgewichtsgefühl des Körpers aus. Ein großes Plus ist zudem die frische Luft, in der sich die Läufer bewegen.

Minimales Sicherheitsrisiko

Ob Jung oder Alt, alles tummelt sich auf den Loipen. Skilanglauf ist nahezu für alle geeignet, denn auf flachem Gelände und wenig Abfahrten ist die Verletzungsgefahr auch bei Anfängern gering und Knochenbrüche sind selten. Gefahren lauern eigentlich nur bei Stürzen auf vereisten Abfahrten. Trotz allem sollte man langsam beginnen, realistisch sein und sich nicht zuviel zumuten, anstatt großen sportlichen Leistungen hinterher zu jagen. Auch beim Skilanglaufen werden – ähnlich wie beim Joggen – „Glückshormone“, die Endorphine, ausgeschüttet, die einen alle Mühen und Anstrengungen vergessen lassen.

So beugen Sie Verletzungen vor

Wer auf die Loipe geht, sollte die ersten fünf Minuten langsam beginnen, die Muskeln aufwärmen und dem Körper Zeit geben, sich an die neuen Bewegungen zu gewöhnen. Die Verletzungsgefahr wird dadurch noch mehr gemindert. Kürzere Strecken von ca. 3 km sind für den Anfang ideal. Mit mehr Übung können längere Strecken bewältigt werden.

Um für die Loipe gut gerüstet zu sein, empfiehlt es sich, schon im Sommer mit regelmäßigem Ausdauertraining zu beginnen. Dazu eignen sich am besten Nordic Walking und Skigymnastik sowie Wirbelsäulengymnastik zur Stärkung der Rumpfmuskulatur. Für eine gute Gesamtkondition eignen sich Schwimmen, Radfahren, Joggen oder Inline-Skaten.

Technik und Ausrüstung

Für Anfänger eignet sich die klassische Lauftechnik am besten, bei der Ski in der Spur geführt werden. Diese ist schnell erlernbar und beansprucht gleichmäßig den gesamten Körper. Außerdem empfehlen sich Schuppenski, die die Abfahrt etwas bremsen und nicht gewachst werden müssen. Die rasantere und sportlichere Variante ist Skating, bei dem die Bewegungen einem Eisschnellläufer nachempfunden werden. Hierfür ist aber vorher unbedingt ein regelmäßiges Training erforderlich.

Besonders wichtig ist die Ausrüstung, insbesondere eine funktionelle, Kleidung, um sich bei niedrigen Temperaturen vor der Kälte zu schützen. Dazu gehören Funktionsunterwäsche mit langen Armen und Beinen, eine enge Hose und eine Jacke, die atmungsaktiv und windabweisend ist. Darüber bei Bedarf noch einmal eine Schicht im „Zwiebel-Look“. Vergessen Sie nicht, auch nach dem Laufen ausreichend Kleidung zum Wechseln mitzunehmen. Patienten, die an Bluthochdruck oder anderen chronischen Erkrankungen leiden, sollte beim Arzt eine Belastungsuntersuchung vornehmen lassen und ein individuelles Trainingsprogramm zusammenstellen lassen.

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