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Geschrieben: 02. Juli, 2014 in Deutschland | Lifestyle | Reisetipps
 
 

Sommer 2014: Die vielversprechendsten Ausflugsziele

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Die Rekord-Temperaturen an Pfingsten deuteten es bereits an: Der Sommer könnte heiß werden und uns wieder vermehrt ins Freie locken. Während der heißen Jahreszeit bieten sich immer wieder eine Vielzahl von Möglichkeiten für tolle Ausflüge an. Hier gibt es für jeden Reisefreudigen das passende Ziel.

Eine erfrischend sommerliche Gummiboottour, Fotoquelle: 123RF

Zum Beispiel München: In der Hitze des Sommers bietet eine Schlauch- oder Gummiboottour auf der Isar die perfekte Abkühlung und Entspannung. Wer es noch frischer mag, der hüpft zwischendurch einfach ins kühle Gewässer oder legt am Ufer an für eine kleine Badepause. Nach der Boottour versteht es sich dann von selbst, im typisch bayerischen Biergarten einzukehren, wo Brezn, Hendl und Kartoffelsalat für das leibliche Wohl sorgen.

Vom Atlantis des Nordens bis in den sonnendurchfluteten Spreewald

Wem die südlichen Gefilde im Sommer ein zu heißes Pflaster sind, dem sei ein Ausflug an die Nordsee mit ihren angenehmen Temperaturen ans Herz gelegt. Sehr empfehlenswert ist eine Entdeckungsreise zum „Atlantis des Nordens“. Rungholt, die versunkene, einst so reiche Stadt in Nordfriesland galt lange Zeit als Legende: Berichten zufolge ging die Stadt bei einer Sturmflut im 14. Jahrhundert unter und es wird seitdem erzählt, man könne bei ruhigem Wetter die Kirchenglocken unter der Wasseroberfläche hören. In den Zwanzigerjahren kamen dann ertsmals Überreste zum Vorschein, was bis heute zahlreiche Forscher dazu anspornt, neues über die Stadt und ihre Bewohner herauszufinden.

Wer in der sonnenreichen Zeit auf den Schatten der Bäume schwört, für den ist ein Ausflug in den Spreewald empfehlenswert. Die lichten Wälder aus Birken und Buchen sind ein Fest für das Auge, insbesondere wenn Sonnenstrahlen sie erhellen. In Gruppen von 20 Personen kann man sich dann mit den Spreewaldbooten von Lübbenau oder Burg aus von den Fährmännern und –frauen durch die sogenannten Fließe schieben lassen. Wer gerne etwas Fernab der ausgetretenen Pfade paddelt, dem sei empfohlen, sich mit einem Kajak oder Kanadier auf eigene Faust in das Kanallabyrinth zu begeben.

Wanderfreude im tiefsten deutschen Canyon

Für den Wanderfreund ein besonders Schmankerl: Der Fernwanderweg Schluchtensteig. Er erstreckt sich über 119 Kilometer von Stühlingen an der Schweizer Grenze bis nach Wehr am Hochrhein. Eine solche Strecke ist natürlich eher etwas für Fortgeschrittene. Für einen Wochenendausflug empfiehlt sich eher die dritte Etappe des Fernwanderweges: Von Blumberg über die Schattenmühle bis nach Fischbach in der Nähe des Schluchsees wandert man 28 Kilometer lang im tiefsten und größten Canyon Deutschlands. Felsennelken, Orchideen und Türkenbund erfreuen das Auge, Wasserfälle sorgen für eine willkommene Erfrischung.

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