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Geschrieben: 04. Juni, 2011 in Beauty & Wellness | Haut
 
 

So schützen Sie sich vor Sonnenbrand und Sonnenallergie

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Im Gegensatz zur Sonnenallergie ist keiner vor Sonnenbrand geschützt. Der beste Schutz vor der schädlichen Sonnenstrahlung ist, im Schatten zu bleiben oder sonnendichte Kleidung. Die Haut sollte langsam an die Sonne gewöhnt werden. Wichtig: In jedem Fall die Mittagssonne meiden! Wasserfeste Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor sollten am besten 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen werden.

Es gilt: Wiederholtes Eincremen verlängert nicht die empfohlene Dauer des Sonnebades. Für Kinder gilt: Im Schatten bleiben oder nur mit lockerer, luftiger Kleidung und Kopfbedeckung in die Sonne!

Unter dem Begriff „Sonnenallergie“ versteht man Veränderungen der Haut nach Sonnenbestrahlung, die mit Juckreiz einhergehen. Hinter den Pusteln, Quaddeln oder Knötchen können sich jedoch folgende Erkrankungen verbergen, die nicht unbedingt etwas mit einer Allergie zu tun haben:

  • Polymorphe Lichtdermatose
  • Mallorca-Akne
  • Photoallergische Reaktionen

Etwa 20 Prozent der Menschen sind von einer Lichtdermatose betroffen, in erster Linie sind es Frauen. Unabhängig vom Hauttyp scheint eine „allergische“ Bereitschaft Voraussetzung zu sein. Die Beschwerden erscheinen meistens am zweiten oder dritten Tag nach Sonnenkontakt. Betroffen sind Hautpartien wie Dekolleté, Oberseite der Arme und Oberschenkel, Gesicht, aber auch Handrücken. Die Ursachen sind unklar, aber wie neue Untersuchungen ergeben haben, scheint eine verstärkte Reaktion des Immunsystems zugrunde zu liegen. Sicherheit gibt es jedoch, was den Auslöser, nämlich das UV-A-Licht, betrifft. Auch bei bedeckter Witterung oder sogar durch das Autofenster kann es zu diesen unangenehmen Hautreaktionen kommen.  Zur Vorbeugung wird die Einnahme von Betacaroten (Provitamin A) empfohlen, einem Antioxidanz, das die freien Radikalen neutralisiert. Man kann auch auf Kalzium-Präparate oder aber Antihistaminika zurückgreifen.

Auch die so genannte Mallorca-Akne ist keine allergische Hautreaktion, sondern eine eigene Erkrankung. In Verbindung mit den freien Radikalen, die durch Sonneneinstrahlung in der Zelle auftreten, und fetthaltigen Inhaltsstoffen von Sonnenschutzpräparaten kommt es zu einer Entzündungsreaktion des Talgdrüsenfollikels. Dadurch entstehen auf der Haut akneähnliche Pusteln. Abhilfe schafft meistens schon, wenn man auf fettfreie Sonnenschutzgele umsteigt.

Raus aus der Sonne ist oftmals die einfachste und wirkungsvollste Maßnahme – auch wenn`s schwer fällt.

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