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Geschrieben: 09. Juni, 2012 in Haut | Reisetipps
 
 

Sonne – Zuviel schadet dem Körper

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Wer sich ungeschützt stundenlang rösten läßt, geht ein hohes Risiko ein. Die zarten Gefäße in der Lederhaut werden durch die Oberhaut hindurch von den Sonnenstrahlen getroffen, besonders vom langwelligen UVA-Licht. Also von dem Lichtbereich, der sogar bei trübem Wetter auf uns abstrahlt.




Wer empfindliche Haut hat, kann bei praller Sonne mit juckenden Pickeln und Pusteln reagieren – Stichwort Sonnenallergie. Gleichzeitig werden die Bindegewebsfasern zerstört.

Folge:
Das Gewebe verhärtet sich, Fältchen entstehen. Aber auch die UVB-Strahlung ist gefährlich. Sie verursacht nämlich den Sonnenbrand.

Zwar setzt die Haut einen körpereigenen Reparaturmechanismus in Gang, der ist aber bei übermäßiger Strahlenbelastung und wiederholten Sonnenbränden irgendwann total überlastet. Jeder Schaden wird dann als Erbinformation an die Tochterzelle weitergegeben – schlimmstenfalls entsteht daraus Hautkrebs.

So lassen Sie im Urlaub nichts anbrennen:
Starten Sie den Tag ganz ruhig – und cremen Sie sich erstmal von Kopf bis Fuß ein. Vor dem Frühstück, damit die Sonnencreme gut einziehen kann und die Lichtschutzfilter Zeit haben, sich gleichmäßig auf der Haut zu entfalten. Das dauert nämlich eine halbe Stunde! Wählen Sie anfangs einen hohen Lichtschutz (gegen UVA- und UVB-Strahlen), im Süden mindestens Faktor 15. Braun werden Sie trotzdem. Wer viel badet, sollte zu wasserfestem UV-Schutz greifen, denn in 50 Zentimeter Wassertiefe dringen noch 60 Prozent der UV-Bund 85 Prozent der UVA-Strahlen durch. Weil die „waterproof“-Produkte ihre Wirkung im Wasser nach und nach verlieren: am besten nach jedem Bad neu eincremen – auch Handtuch-Rubbeln vermindert den Schutz.

Wichtig:
Mehrmaliges Nachcremen schützt nicht vor Sonnenbrand, denn der Lichtschutzfaktor addiert sich nicht.

Ist die Zeit abgelaufen:
Raus aus der Sonne. Ihre maximale Sonnenbadezeit können Sie leicht selbst errechnen, als Faustformel gilt: Lichtschutzfaktor mal Eigenschutzzeit (sie liegt je nach Hauttyp zwischen 5 und 30 Minuten).
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