
Strahlentherapie
Bei der Strahlentherapie wird auf die Strahlenempfindlichkeit der Krebszellen gesetzt
Schon Anfang des letzten Jahrhunderts erkannte man die Kraft der gezielten Bestrahlung von erkranktem Gewebe. Seit dieser Zeit hat sich viel verändert. Heute wird die Strahlentherapie gezielt zur Heilung und Bremsung bösartiger Krankheiten eingesetzt. Man nutzt die Strahlenempfindlichkeit des bösartigen Gewebes aus, um Krebstumore zu zerstören.
Fachärzte für Strahlentherapie setzten die Bestrahlung in zwei Weisen ein. Die Teletherapie beschießt den Krebstumor von außen mit Gammastrahlen und Röntgenstrahlen. Hierbei werden die Strahlen durch einen so genannten Beschleuniger gezielt in das bösartige Gewebe geschossen. Viele kleine tägliche Einzeldosen über mehrere Wochen sollen hier zur Verkleinerung, Bremsung oder sogar zur Heilung der Krebskrankheit führen.
Die Brachytherapie bekämpft den Tumor von Innen. Kleinste strahlende Partikel werden in den Tumor verbracht und sollen ihn an Ort und Stelle zerstören. Das Afterloadingverfahren nimmt diese Strahlenquellen im Anschluss wieder aus dem Körper, wogegen das Implantationsverfahren die strahlenden Partikel, Seeds genannt, im Tumor belässt.
Vorteile der Strahlentherapie liegen vor allem in der Erhaltung des gesunden Gewebes, des gesunden Organs. Nur der Tumor, das bösartige Gewebe, wird mit Strahlen bekämpft.
Nebenwirkungen sind zu benennen:
Die Haut an der bestrahlten Stelle kann sich röten, Verbrennungen, Völlegefühl, Müdigkeit und Übelkeit können auftreten.
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