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Geschrieben: 14. August, 2013 in Magen & Darm
 
 

Trotz Magen-Darm-Grippe fit im Job

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Fast jeder ist schon einmal betroffen gewesen und die Erkrankung ist bei den meisten Menschen gefürchtet – die Rede ist von einer Magen-Darm-Erkrankung. Ganz besonders unangenehm ist es, wenn man sich dadurch in seiner Berufstätigkeit eingeschränkt fühlt. Eine Magen-Darm-Erkrankung geht meist noch mit weiteren Symptomen einher: Erbrechen, Übelkeit, oft auch Fieber und in den meisten Fällen Bauchschmerzen.


Das grummeln im Magen ist schon unangenehm genug, kann sich aber bis zu Krampfartigen Schmerzen steigern die oft nach dem Toilettengang zunächst ein wenig nachlassen. Die üblichen Ratschläge hierzu sind oft bekannt: leichte Kost, viel trinken und sich selbst ein wenig Ruhe gönnen. Aber wenn man sich trotzdem in seinem beruflichen Umfeld weiter engagieren möchte und es einen dummerweise auch genau während der Arbeitszeit erwischt, dann ist schnelle Hilfe gefragt. Eine schnelle Hilfe können dann Lactobazillen sein.

Was sind Lactobazillen und was ist deren Aufgabe?

Bestandteil unserer Darmflora und somit im Darm vorhanden, sind Milchsäurebakterien, die sogenannten Lactobazillen. Durch eine Magen-Darm-Grippe wird die Darmschleimhaut durch die Krankheitserreger angegriffen, die eigenen Lactobazillen reichen nicht mehr um mit der Erkrankung fertig zu werden. Einige, freiverkäufliche Medikamente bieten hier die nötige Unterstützung und führen dem Darm konzentriert die erforderliche erhöhte Dosis an Lactobazillen zu. Sie heften sich an die Darmschleimhaut, polstern sie regelrecht aus und hemmen somit die Ausbreitung der Krankheitserreger. Zudem unterstützen sie die Bildung der gesunden Darmbakterien und stützen das Immunsystems des Darms.

Was kann ich sonst noch tun?

Am häufigsten handelt es sich bei akutem Durchfall um eine Magen-Darm-Infektion mit Viren oder Bakterien. Dazu reicht oft schon, dass man Kontakt mit verunreinigten Oberflächen oder Gegenständen hatte. An Orten wo sich viele Menschen aufhalten, wird man öfter auf Magen-Darm-Infekte treffen als einem lieb ist. Deshalb wird empfohlen, sich häufig die Hände gründlich mit Seife zu waschen und dies vor allem nach dem Toilettengang zu beherzigen. Aber auch Medikamente, wie zum Beispiel Antibiotika oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit können Durchfall auslösen.

Da der Körper während akuter Durchfallerkrankung sehr viel Flüssigkeit verliert, Salze und Kalium ausscheidet, muss man diese dem Körper wieder zuführen. Elektrolythaltige Mittel erhält man in der Apotheke. Als Getränk bieten sich Kalium und Natriumreiche Mineralwasser an oder Tee. Fenchel- oder Kamillentee beruhigen den Magen oft zusätzlich und helfen den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Leicht gesalzene Speisen helfen dem Körper die Flüssigkeit im Darm zu binden.

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