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Geschrieben: 04. Februar, 2013 in Krankheiten von A-Z | Psyche & Nerven
 
 

Burnout Syndrom – Wenn Psyche und Körper blockieren

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Burnout Syndrom – „Volkskrankheit“ Nr. 1

Immer häufiger hört man von der Diagnose „Burnout Syndrom“. Doch was genau bedeutet dieses Syndrom für den betroffenen Menschen und wie kann man dieses behandeln? Die Worte „burn out“ kommen aus dem Englischen und bedeuten so viel wie „ausbrennen“.

Und genau darum geht es bei dem Syndrom auch. Der Betroffene fühlt sich ausgebrannt und befindet sich in einem Zustand der emotionalen Erschöpfung. International ist das sogenannte Burnout Syndrom nicht als Krankheit anerkannt. Man spricht von einem Problem der Lebensbewältigung, dass meist durch zu viel Stress ausgelöst wird. Der Betroffene ist in seiner Belastbarkeit stark eingeschränkt und kann seine Probleme deshalb nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen.

Symptome beim Burnout Syndrom

Ein typisches Symptom für das Burnout Syndrom ist vor allem die emotionale Erschöpfung. Der Betroffene leidet unter einer gewissen Antriebsschwäche und fühlt sich stets müde und kraftlos. Außerdem sind Burnout Patienten häufig leicht reizbar, so dass dieser bei jeder Kleinigkeit „an die Decke geht“.
Ein weiteres Zeichen das auf ein Burnout Syndrom hinweisen kann ist die Depersonalisierung. Dies bedeutet, dass der Betroffene eine zunehmende Gleichgültigkeit gegenüber seinen Mitmenschen entwickelt und somit eine rein unpersönliche Beziehung zu diesen aufbaut. Die Probleme und Wünsche anderer Personen lässt ein Bournout Betroffener somit gar nicht mehr an sich heran.
Außerdem haben Betroffene des Syndroms oftmals das Gefühl, dass sie trotz dem ständigen Stress nichts mehr zustande bringen und ständig Misserfolge erleben.
Wer eines dieser Symptome bei sich beobachtet sollte unbedingt einen Facharzt aufsuchen. Oder einem Betroffenen raten sich an einen vertrauenswürdigen Arzt zu wenden. Mit einem ausführlichen Burnout Test kann man zwar feststellen, ob man betroffen oder gefährdet ist, allerdings lässt sich das Syndrom nicht alleine behandeln, so dass man um den Arztbesuch nicht herumkommt.

Dem Burnout Syndrom vorbeugen

Häufig sind Menschen betroffen, die den starken Drang verspüren sich selbst oder einer anderen Person etwas beweisen zu müssen. Das extreme Leistungsstreben setzt den Betroffenen dermaßen unter Druck, dass persönliche Bedürfnisse zurückgestellt werden, der Kontakt mit anderen Menschen verebbt und sich ein Gefühl der Wertlosigkeit breit macht. Genau dann ist der Betroffene auf dem besten Wege in das Bournout Syndrom hineinzurutschen. Wer sich vor der „Volkskrankheit“ Nr. 1 schützen möchte, sollte darauf achten sich nicht zu viel zuzumuten. Häufig kommt man in kleinen und sicheren Schritten weiter als wenn man gleich den Mount Everest erklimmen möchte. Zwar ist es in der heutigen Zeit nicht mehr einfach sich komplett vom Stress abzuwenden, jedoch sollte man sich dann auch dementsprechend Auszeiten gönnen. Fest steht, wer sich regelmäßig darum kümmert es sich auch mal gutgehen zu lassen, der muss definitiv weniger Angst davor haben in das Burnout Syndrom hineinzurutschen

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