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Geschrieben: 06. November, 2013 in Erkältung | Krankheiten von A-Z
 
 

Erkältungskrankheiten – wie man Vorbeugen kann

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Immer in der kalten Jahreszeit haben Husten, Schnupfen Heiserkeit  Hochsaison. Die Temperaturschwankungen und das nasskalte Wetter sind eine Herausforderung für unser Immunsystem. Wenn es geschwächt ist, können Erkältungsviren leicht in den Körper eindringen, sich vermehren und die typischen Erkältungsbeschwerden auslösen. Die Übertragung der Viren erfolgt meistens durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch.

(c) Can Stock Photo

Wie kann man Erkältungskrankheiten vorbeugen?

A und O der Vorbeugung ist ein starkes Immunsystem, denn ihm haben wir es zu verdanken, dass wir nicht ständig erkältet sind, denn die Viren lauern überall. Daher gilt es, das Immunsystem zu stärken. Unterstützen kann man dies durch die Ernährung. Dazu sollte man in erster Linie auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Kost mit viel Obst und Gemüse, auch Rohkost, achten. Nahrungsmittel, die viel Vitamin A, B, C und E und vor allem die Mineralstoffe Zink und Selen enthalten sollten jetzt vermehrt auf den Tisch kommen.

  • Vitamin A: Kalbs- und Rinderleber, Karotten, Feldsalat, Mangold, Chicorée, Wirsing, Grünkohl, Fenchel, Mango, Papaya
  • Vitamin C: Grapefruits, Kiwis, Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Erdbeeren, Papaya, Paprika, Wirsing, Broccoli, Rosenkohl, Kohlrabi
  • Vitamin E: in fast allen Lebensmitteln
  • Vitamin B: Fisch, Milchprodukte, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Zucchini, Pilze, Kartoffeln, Blumenkohl
  • Zink: Austern, Kalbsleber, Rindfleisch Vollkornbrot
Hinzu kommt trinken, trinken, trinken! Zwei bis drei Liter stilles Mineralwasser oder Kräutertees täglich sind empfehlenswert. Das beugt Nasennebenhöhlen- Verstopfung vor und hält die Schleimhäute feucht. So sind sie widerstandsfähiger gegen Viren und Bakterien.

Regelmäßige Saunagänge, Wechselduschen, Massagen oder Kneippsche Vorbeugungsmaßnahmen tragen ebenso zur Stärkung des Immunsystems bei wie viel Sport und Bewegung an der frischen Luft, denn sie regen den Kreislauf an. Mit der richtigen Kleidung und Regenschutz kann sogar ein Spaziergang bei nasskalter Witterung Spaß machen – eine Abhärtung ist es allemal. Achten Sie in jedem Fall darauf, gegen Kälte, Feuchtigkeit und besonders gegen Zugluft richtig geschützt zu sein. Kleidung, nasse Haare oder nasskalte Füße sind ebenfalls Abkühlungsfaktoren. Eine pflanzliche Immunstimulation unterstützt die körpereigene Abwehr. Diese sollte jedoch nur als „Stoßtherapie“ und nicht als Dauertherapie eingesetzt werden.

Auch die seelische Ausgeglichenheit ist für die Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Vermeiden Sie Stress, Hektik oder Probleme – all dies kann sich auf den Organismus schlagen und die Abwehrkräfte schwächen. Entspannen Sie sich mit geeigneten Übungen und achten Sie auf ausreichende Erholungsphasen und erholsamen Schlaf. Auch übermäßiger Alkohol- und Nikotingenuss kann die Abwehrkräfte schwächen.

Vermeiden Sie außerdem größere Menschenansammlungen, denn wenn ein Erkrankter niest oder hustet, verbreiten sich die kleinen virushaltigen Tröpfchen.
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