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Geschrieben: 19. September, 2012 in Reisetipps
 
 

Wanderurlaub: Gesund, günstig und naturnah

Auf dem Weg
Auf dem Weg
Im Mai 2012 konnte, laut Statistischen Bundesamt, der Inlands-Tourismus in Deutschland zehn Prozent mehr Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr zur gleichen Zeit verzeichnen. In deutschen Beherbergungsbetrieben insgesamt kam es zu rund 39 Millionen Übernachtungen.




Pauschal bedeutet das, dass von Beginn des Jahres, bis gegen Ende der ersten Jahreshälfte 2012, sich auch die Gästeübernachtungen insgesamt gegenüber 2011, mit acht Prozent mehr, auf 142,7 Millionen erhöhten. Hier konnten 23,8 Millionen Übernachtungen von ausländischen Gästen verzeichnet werden.

Inländische Gäste kamen bei Übernachtungen auf 118,9 Millionen, alleine in den ersten fünf Monaten von 2012. Die Daten für den Sommer und Herbst, liegen noch nicht vor, werden aber mit Spannung in der Beherbergungsbranche erwartet. Die Kosten für Übernachtungen in Deutschland sind sehr unterschiedlich. Wer kostengünstig übernachten möchte, kann dieses vor allem in Jugendherbergen.

Die Anzahl der Übernachtungen in Jugendherbergen ist in den letzten Jahren ebenfalls angestiegen und befindet sich im über 10 Millionen-Bereich pro Jahresübernachtungen. Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) betreut dabei rund 550 Jungendherbergen bundesweit von Detmold aus. Besonders reizvoll durch die Landschaft und das kulturelle Erbe sind Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Hier stehen nicht nur Klassen- und Jugendfahrten im Vordergrund, sondern gerade im Herbst, spielt der Wander- und Familienurlaub in den hügeligen und bergigen Gebieten eine große Rolle.

Wandern ist gut für Körper, Geist und Seele. Es schafft Zusammenhalt in Gruppen und Familien und wird zum erholsamen und gleichzeitig sportlichen Gemeinschaftserlebnis in der Natur. Sehr schöne Wanderwege, nahe der modern ausgestatteten Jugendherbergen im Saarland und Rheinland-Pfalz für Ihren Wanderurlaub finden Sie bei diejugendherbergen.de. Die Jugendherbergen sind in einmalige Landschaften eingebettet, nahe rauschenden Flüssen, bezaubernder Weinberge, romantischer Schlösser oder ehrfürchtiger Burgen. Das Wanderparadies der beiden südwestlichen Bundesländer bietet für jeden Geschmack etwas, rein nach Länge und Beschaffenheit der Wandertouren sowie im wahrsten Sinne des Wortes für den kulinarischen Genuss. Regionale Spezialitäten locken beim Rast halten und verzaubern den Gaumen.

Was wäre Rheinland-Pfalz, als zweitgrößtes Weinanbaugebiet Deutschlands, ohne seinen, weit über die Grenzen, bekannten Federweißen oder seinen Riesling? Auch Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder als Weißweine, sind beliebte Tropfen der Region. Bei den roten Rebsorten findet man vor allem den Dornfelder, den Blauen Portugieser und den Regent. Beim Essen bietet das Bundesland einiges an regionalen Spezialitäten, wie den herzhaften Pfälzer Saumagen oder der, gerade im Herbst mit Federweißen servierten, Pfälzer Zwiebelkuchen. Wer Vegetarisches vorzieht, kann die rund achtzig einheimischen Obst- und Gemüsesorten sowie Nüsse und Esskastanien des Bundeslandes genießen. Von Schupfnudele, über Herzdriggerte mit Schnittlauchsauce, von Dibbekuchen bis Hoorige Knepp die kulinarische Regionalität bietet viele Gerichte.

Im Saarland merkt man bei den kulinarischen Spezialitäten vor allem den französischen Einfluss. Viele deftige Gerichte mit Kartoffeln, den sogenannten Grumbeeren, Sauerkraut und mit Fleisch aus Hausschlachtungen bestimmen, neben Eintöpfen, die warmen Hauptmahlzeiten. Ein typisch saarländisches Gericht ist das frühere „Arme-Leute-Essen“ Dibbellabbes. Es besteht aus Kartoffeln mit Dörrfleisch und wird mit Apfelmus angerichtet. Auch hier locken viele regionale Gerichte von Hoorische über Gefillde, von Schneebällchen über Geheirade bis hin zum bekannten Schwenkbraten und der Lyoner Ringwurst.

Neben der Bewegung an der frischen Luft, werden beim Wanderurlaub die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kommen. Dass Wandern sehr gesund ist, bestätigt auch das Deutsche Wanderinstitut e. V. in Marburg. Landzeitstudien haben gezeigt, dass Wandern nicht nur Freude bereitet, sondern dass regelmäßiges, ausdauerndes Gehen in natürlicher Umgebung ein ideales „Breitbandtonikum“ für die Prävention und die Therapie von nahezu allen Zivilisationskrankheiten darstellt. Hinzu kommt, dass sich sowohl die physischen, als auch die psychischen und die mentalen Wirkungen des Wanderns im Zusammenhang mit dem intensiven Naturkontakt noch wechselseitig verstärken. Wandern ist daher ein wahres Lebenselixier in jedem Alter.

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