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Geschrieben: 10. April, 2014 in Heilpflanzen | Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Warum unzählige Pflanzenarten Heilkräfte besitzen

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Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Natur seit Jahrtausenden Medizin liefert. Selbst eingeschworene Anhänger der Schulmedizin sollten einen Blick über den Tellerrand auf die Ansätze der Naturheilkunde werfen. Auch in der Homöopathie kommen Heilpflanzen zum Einsatz. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass jede Pflanze dazu in der Lage ist, Substanzen zu bilden, die eine biologische und oftmals auch heilende Wirkung haben.


(c) Can Stock Photo

Da Pflanzen nicht über ein eigenes Immunsystem verfügen, benötigen sie Stoffe, um sich gegen Pilze, Bakterien und weitere Erreger zur Wehr zu setzen. Pflanzen sind auch nicht in der Lage wie andere Lebewesen einfach vor Feinden zu flüchten. Aus diesen Gründen haben sie ein ausgeklügeltes System zur Abwehr entwickelt: Ein eigenes Arsenal an Abwehrstoffen. Es wurden mehr als 200 Substanzen entdeckt. Bekannt ist, dass jede 3. Pflanze wirksame antimikrobielle Substanzen bildet.

Typologie der Heilpflanzen

Die Wirkung der Heilpflanzen reicht von Schlaf- und Beruhigungsmittel über Linderung von Schmerzen. Einige der wirksamsten Pflanzen werden nachfolgend näher erläutert.

Basilikum: Seine ätherischen Öle besitzen eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Des Weiteren schafft Basilikum bei Verdauungsproblemen Linderung.

Brennessel: Neben der Entschlackung hilft die Brennessel bei rheumatischen Beschwerden.

Dill: Die ätherischen Öle des Dills haben bei Unterleibsbeschwerden eine entkrampfende Wirkung.

Heublumen: In Form von Bädern oder Umschlägen sorgen sie für Linderung bei Rheuma, da sie die Durchblutung anregen. Heublumen werden auch als Morphium der Naturheilkunde bezeichnet.

Ingwer: In Südostasien ist der Ursprung des Ingwers. Dort findet er Anwendung in vielen Speisen. Auch die chinesische und indische Heilkunde befasst sich mit dem Ingwer. Er hilft gegen Magenprobleme, Übelkeit und Erbrechen aber auch bei Erkältungskrankheiten ist sein Einsatz sinnvoll.

Johanniskraut: Johanniskraut ist für seine stimmungsaufhellende Wirkung bekannt und gilt somit als natürliches Antidepressivum.

Knoblauch: Knoblauch ist ein wahres Wundermittel der natürlichen Apotheke. Die schwefelhaltigen Aromastoffe, z. B. Allicin bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze. Dem Knoblauch wird eine ähnliche Wirkung wie Antibiotika nachgesagt. Außerdem werden mit dem regelmäßigen Verzehr von Knoblauch positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System erzielt.

Salbei: Salbei regt die Verdauung und den Appetit an. Außerdem wirkt er entzündungshemmend und hilft er oral eingenommen bei Halsschmerzen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

Fazit: Die Liste der Heilpflanzen ist unendlich lang. Ob in Form von Tabletten, Tropfen oder Salben, die Wirkung der Heilpflanzen ist unumstritten und findet deshalb auch bei Heilpraktikern großen Anklang. Erfahren Sie hier mehr über das Naturheilzentrum Bottrop, das sich durch seine Expertise im Bereich der alternativen Medizin und der Therapie mit Heilpflanzen auszeichnet.
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