0
Geschrieben: 10. August, 2012 in Ratgeber Tipps & Trends
 
 

Wein unterstützt die Gesundheit

16412056_s
16412056_s
Alkohol in mäßigen Mengen unterstützt die Gesundheit und schützt vor Herzinfarkt, wie Studien belegen und auch Ärzte bestätigen. Schon im alten Rom wurde Wein für Umschläge oder Magenerkrankungen genützt und Hippokrates verschrieb ihn unter anderem bei Völlegefühl und Herzproblemen. In den Weinreben sind wichtige Vitamine der Gruppe B und C enthalten und Spurenelemente und Mineralien wie Eisen, Magnesium oder Kalium.

Image credit: gwolters / 123RF Stock Foto

Der Alkohol im Wein wirkt gefäßerweiternd und die Polyphenole senken die Fibrinogen im Körper, die für Thrombosen verantwortlich sind. Gleichzeitig löst der Alkohol Blutplättchenklumpen von den Gefäßwänden auf und mindert so Arteriosklerose und senkt die Gefahr eines Gefäßverschlusses. Besonders das Herzinfarktrisiko ist deutlich geringer, wie Langzeitstudien belegen. Bei  Männern kann das Risiko um 20 bis 60% verringert werden, bei einem täglichen Weinkonsum von 24-36 Gramm. Einer der häufigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt Patienten ist Bluthochdruck, aus diesem Grund wird von Alkohol abgeraten. Studien zeigen jedoch, dass Patienten, die pro Tag ein Glas Wein konsumierten, eine geringere Sterblichkeit aufwiesen, als abstinente Patienten. Die Inhaltsstoffe der Weinrebe wirken auch auf das Cholesterin, aber ein übermäßiger Genuss kann schädlich sein. Rotwein enthält mehr Polyphenole als Weißwein.

Der Weingeschmack ist abhängig von Reben, Bodenbeständigkeit, Jahrgang und Pflege, sowie der Herstellung. Weißwein wird meist aus hellen Trauben erzeugt, enthält mehr Säure als der Rotwein und schmeckt fruchtig und frisch, etwa der Riesling aus Deutschland. Der aus roten Trauben erzeugte Rotwein ist meist schwerer und würzig. Rote Beeren besitzen Gerbstoffe, welche bei der Gärung extrahiert werden. Die jeweilige Güteklasse, wie Spätlese, Qualitätswein oder Auslese ist auf dem Etikett angegeben. Qualitätsweine müssen unter anderem die Weinprüfung bestehen, aus einem der dreizehn Anbaugebiete stammen und dürfen nur eine vorgeschriebene Menge an Zucker enthalten. Prädikatsweine haben die höchste Qualitätsanforderung und dürfen nicht angereichert werden. Die sechs Prädikate bestehen aus der Beeren Auslese, welche aus überreifen Beeren hergestellt wird, aus dem Kabinett Wein, der einen geringen Alkoholgehalt aufweist, aus dem Eiswein, bei dem Trauben in gefrorenem Zustand gelesen werden, der Auslese, die aus vollreifen Trauben erstellt wird und der Trockenbeeren Auslese, welche aus geschrumpften Beeren hergestellt wird und süßlich im Geschmack ist.

Tafelwein oder deutscher Wein ist leicht und ohne starken Alkoholgehalt und der deutsche Landwein ist durch die geografische Angabe des Anbaugebietes geschützt und halbtrocken bis trocken im Geschmack. 

Print Friendly, PDF & Email
War dieser Artikel hilfreich? Bewerten Sie Ihn.
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 bewertungen, duchschnittlich: 4,67 out of 5)
Loading...